Was man nicht sagen darf...

... das tun manche dann irgendwann

Wien (OTS) - "Political Correctness" ist ein Irrweg. Menschen empfinden, was sie eben empfinden. Auch ihre Meinungen kann man ihnen schwer vorschreiben. Wenn man ihnen dann aber verbietet, diese auch auszusprechen, mag das nur vorübergehend und oberflächlich betrachtet ein Fortschritt sein.

Jeder Psychologe weiß, dass es heilsam ist, sich Dinge bewusst zu machen - und sie auch zu artikulieren. (Wobei dies natürlich in angemessener Form geschehen muss.) Verdrängung löst jedenfalls keine Probleme, sondern "verschiebt" sie höchstens - und macht sie dadurch eher noch größer. Denn was man nicht aussprechen darf, das staut sich auf, erzeugt Druck - und kann oft dazu führen, dass die Betreffenden gleich direkt zur Tat schreiten... Bewusstmachen und Artikulieren wirkt hingegen oft wie ein Ventil - wird dieses blockiert, kann es irgendwann zur Explosion kommen.

Wenn mit möglichst wenig Tabus über alles offen geredet werden darf, dann zeigen sich Probleme schon früh - und können auch schon früh behandelt werden. Tabus hingegen, führen oft in die Eskalation. (Die meisten Leute unterwerfen sich natürlich dem allgemeinen Diktat - etwa durch die Political Correctness - aber eben nicht alle. Und gerade diese sind dann wirklich gefährlich!) Nichts ist heilsamer als die Wahrheit. Und PC ist leider fast definitionsgemäß oft das Gegenteil davon; sonst bräuchte man sie ja eigentlich gar nicht -oder?

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