FPÖ-Strache: Eurobonds: Schuldenhaftungsgemeinschaft ist Änderungen des EU-Vertrages - Volksabstimmung notwendig

Wien (OTS) - "Sollten Bundeskanzler und Vizekanzler den Euro-Bonds zustimmen und damit den letzten Schritt Richtung dauerhafter Schuldenhaftungsgemeinschaft gehen, ist eine Volksbefragung wie von Faymann seinerzeit in der Krone versprochen unumgänglich, da dies eine Änderungen des EU-Vertrages bedeutet", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache.

Eurobonds würden für Österreich und auch Deutschland, die bisher beide über überdurchschnittliche Bonität verfügt hätten, eine spürbare Verschlechterung der Konditionen herbeiführen, was sich in einer Erhöhung des Anleihezinssatzes niederschlagen würde, warnte Strache. Da zu befürchten sei, dass sowohl SPÖ als auch ÖVP wieder einmal einen Kotau in Brüssel hinlegen würden, sei die einzige Hoffnung für den österreichischen Steuerzahler, das Veto der deutschen Regierung.

Bislang habe Deutschland die Eurobonds abgelehnt, weil dadurch höhere Zinsbelastungen, sowie eine laxere Haushaltspolitik der Schuldensünder-Staaten befürchtet werde, so Strache, der davor warnte dass diese Euro-Bonds Österreich und Deutschland endgültig zum Zahlmeister der EU machen würden.

"Eurobonds bedeuten, dass das Geld der österreichischen Steuerzahler die Zinsenlast der Pleite-Staaten Griechenland, Spanien, Italien usw. senkt, so dass diese bequem weiter über ihre Verhältnisse leben können, während unsere Zinsenlast und somit die Belastung für den österreichischen Steuerzahler steigt. Ganz nach dem Motto: Die Österreicher, Deutschen und Niederländer zahlen's ja eh", warnte Strache vor diesem nächsten Finanz-Irrsinn der EU.

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