Johanna Mikl-Leitner: Die Wochenendruhe ist wichtig für die Familienarbeit und die Lebensqualität

Am arbeitsfreien Sonntag dürfe nicht gerüttelt werden, so ÖAAB-BO Mikl-Leitner

Wien (OTS) - "Die sinnvolle und erfolgreiche Regelung für Arbeitszeiten und Freizeit muss erhalten bleiben. Eine Ausweitung der Öffnungszeiten ist nicht notwendig. Bereits jetzt gibt es innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen Möglichkeiten die Öffnungszeiten von Handelsbetrieben flexibel zu gestalten, wie z.B. in Tourismusgebieten. Am arbeitsfreien Sonntag darf nicht gerüttelt werden", so BM Mag. Johanna Mikl-Leitner, Bundesobfrau des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP.****

"Die Bundesländer haben die Regelung der Ladenöffnung in der Hand, und können eigenständig bestimmen, wo eine Anpassung nötig ist. Hier sind also die Bundesländer gefordert diese Verantwortung wahrzunehmen. Eines muss dabei berücksichtig werden: Es gibt bereits heute viele Berufsgruppen, die am Wochenende arbeiten müssen, wie etwa im Gesundheitsbereich, in der Gastronomie oder bei der Polizei. Diesen Menschen müssen wir täglich für ihren Einsatz danken. Angesichts der hohen Scheidungsrate von 43 Prozent und der steigenden Zahl von Burn-out-Fällen in den vielen Berufsgruppen besteht keine Veranlassung am arbeitsfreien Sonntag zu rütteln, und diese wichtige gesellschaftliche Errungenschaft in Frage zu stellen", betont die ÖAAB-Bundesobfrau.

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