AK Test: Für Eis tiefer in die Tasche greifen!

Eis-Preise stiegen stärker als Teuerungsrate

Wien (OTS) - Eis ist überdurchschnittlich teuer geworden: Eis aus einem Eissalon schlägt sich heuer um durchschnittlich elf Prozent (31 Cent) höher zu Buche als noch vor drei Jahren. Die Inflationsrate ist im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 5,5 Prozent gestiegen. Das zeigt ein AK Vergleich in 23 Wiener Eissalons von Ende Juli mit Mai 2008.

Gusto auf ein Eis während der Shopping-Tour? Ein Stanitzel mit zwei Batzen Vanilleeis kostete im Mai 2008 noch durchschnittlich 1,72 Euro, jetzt 1,93 Euro. "Das ist ein Preisunterschied von 12,3 Prozent", rechnet AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina vor. Für zwei Kugeln Vanilleeis zahlten Konsumenten vor drei Jahren durchschnittlich 1,65 Euro, heuer sind es 1,90 Euro.

Wer sich in den Eissalon setzen und einen Becher Bananensplit genießen möchte, dem verrechneten die Eissalons vor drei Jahren dafür durchschnittlich 4,67 Euro. Heuer müssen Konsumenten für die süße Köstlichkeit im Durchschnitt mit 5,05 Euro rechnen, also um 8,2 Prozent mehr als noch im Jahr 2008.

Außerdem gibt es große Preisdifferenzen bei einzelnen Eisspezialitäten. So orteten die AK Tester zum Beispiel bei den Eisspaghetti Preisunterschiede bis zu knapp 80 Prozent. Sie kosten zwischen 3,90 und sieben Euro. "Schlimm ist, dass die Portion der teuersten erhobenen Eisspaghetti nicht merkbar größer war als bei den günstigeren Eisspaghetti", betont Delapina.

SERVICE: Die Erhebung "Eissalons in Wien" finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at

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