SP-Deutsch: Schließt Strache jetzt Strache aus?

Strache duldet Gewaltaufrufe auf seinem Facebookprofil!

Wien (OTS/SPW) - "Immer dann, wenn der FPÖ und ihrem Obmann ein Spiegel vorgehalten wird, stilisiert sich Strache in weinerlichster Manier zum Opfer. Und das nachdem er und seine Parteifreunde Justiz und Medien attackierten, gezielte Provokationen im Zusammenhang mit der NS-Vergangenheit setzten und hetzerische Postings in FPÖ-Foren zugelassen haben! Erst heute wurde bekannt, dass sich solche Aufrufe zu Gewalt nicht nur auch auf dem offiziellen Facebook-Profil Straches finden, sondern dort sogar geduldet werden. Wer schweigt, stimmt zu, Herr Strache! Es gibt sehr wohl eine Verantwortung für die Kommentare, die auf einer persönlichen Internetseite veröffentlicht werden", betonte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Mittwoch.****

Ähnliche virtuelle Exzesse haben bekannterweise nach langem Zögern zum Parteiausschluss des FP-Abgeordneten Königshofer geführt. "Wenn Strache diesen Ausschluss jemals ernst gemeint hat, dann müsste er sich nun selbst ausschließen!", unterstrich Deutsch und wies darauf hin, dass auf Straches Facebook-Profil sogar ein "heil und sieg"-Posting, Mordaufrufe und Holocaustverleugnung finden. Dies belegen aktuelle Screenshots, die der SPÖ Wien vorliegen. "Das einschlägige Umfeld der FPÖ kann sich also nach Belieben auslassen und Strache lässt es gewähren", so Deutsch.

Aber was sei schon von der FPÖ und ihrem Obmann zu erwarten: "Zuletzt haben sogar der steirische Landesparteichef Kurzmann und der dritte Parlamentspräsident Graf Straches Vorgangsweise in der Causa Königshofer kritisiert. Nein, zwischen der FPÖ und ihrem Umfeld passt in Wirklichkeit kein Löschblatt. Und warum sollte Strache auch seine treuesten Fans vor den Kopf stoßen? Da findet sich zusammen, was zusammen gehört!"

Die Ereignisse der letzten Wochen würden jedenfalls ein Sittenbild der Strache-FPÖ liefern, so Deutsch abschließend: "Die FPÖ zeigt sich ganz einfach so wie sie ist: Hetzerisch, menschenfeindlich und voller Ressentiments. Klar ist aber auch: Wir Sozialdemokraten werden dieser Geisteshaltung, die sich da so ungeniert offenbart, entschieden entgegentreten!" (Schluss) tr

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