ORF/Medien: Qualität statt Parteien fördern

Medienförderung sollte keine Parteienförderung sein

Wien (OTS) - Da die Medienförderung in Österreich (wie die Parteienfinanzierung) nicht von den Bürgern, sondern von den Parteien beschlossen wird, besteht die Gefahr, dass nicht so sehr Qualität, sondern Ideologie gefördert wird... Noch problematischer sind aber wohl die Pflichtgebühren des ORF: Denn die ORF-Führung ist ja vor allem den Parteien verpflichtet, die sie bestellt haben. Aber auch alle "unabhängigen" Mitarbeiter müssen sich nicht so sehr um Objektivität und Qualität bemühen - sondern können "ungestört" eigene ideologische Vorlieben verfolgen. (Weil sie ja weder im Wettbewerb eines Marktes, noch bei einer demokratischen Wahl bestehen müssen.) Dadurch weicht aber die veröffentlichte Meinung immer mehr von der öffentlichen Meinung ab. Und das verstärkt die Polarisierung.

Die ORF-Führung - vor allem jene Personen, die für Information und "Ideologie" zuständig sind - sollte daher eigentlich direkt von den Gebührenzahlern gewählt werden. Und außerdem sollten die Zahler auch konkret über die Verwendung ihrer Beiträge mitbestimmen können! Wir brauchen Sparsamkeit und einen Wettbewerb der kreativen Ideen.

Und was die Printmedien betrifft: Auch Regierungsinserate stellen eine indirekte Form der Parteienförderung dar. Das verzerrt ebenfalls die veröffentlichte Meinung - und schadet der Qualität. Die Steuerzahler sollten daher direkt darauf Einfluss nehmen können, welche Medien mehr oder weniger Mittel aus der staatlichen Medienförderung erhalten! Denn so würden jene Medien "belohnt", die wirklich der Qualität und Objektivität verpflichtet sind.

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