VP-Gerstl ad Radverkehrsbeauftragten: Viele Bewerber, aber kein schlüssiges Konzept

Wien (OTS) - "Entscheidend ist nicht die Anzahl der Bewerber, sondern die Umsetzung einer vernünftigen Verkehrsplanung", so ÖVP Wien Verkehrssprecher StR. Wolfgang Gerstl angesichts der am Montag abgelaufenen Bewerbungsfrist für den Posten des Wiener Radverkehrsbeauftragten.

Stadträtin Vassilakou steht nun vor der großen Aufgabe, den richtigen Mix zwischen den einzelnen Magistratsabteilungen, dem bereits existierenden Radwegekoordinator Franz Blaha und dem neuen Radverkehrsbeaufragten zu finden: "Die Gefahr, dass mit drei verschiedenen Zuständigkeitsbereichen und dem vermehrten Dickicht an Bürokratie das Durcheinander noch größer wird, ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen", so Gerstl.

Es scheint sich zudem die Frage zu stellen, ob die Stadt Wien nicht fähig ist, mit den vorhandenen Ressourcen das Auslangen zu finden. Stattdessen trägt die Stadtregierung nur zur Aufblähung der bereits bestehenden Verwaltungsstrukturen bei: "Die große Anzahl der Bewerber liegt womöglich auch an der desaströsen Situation des Wiener Arbeitsmarktes. Derartige mediale Inszenierungen wie die derzeitige Bestellung des Radbeauftragten helfen den Menschen angesichts der angespannten Lage am Wiener Arbeitsmarkt genau so wenig weiter, wie die vielen Millionen, die für Inserate und Imagekampagnen der Stadtregierenden ausgegeben werden. Es wäre für die Stadt Wien sicher ratsamer, wenn sich die Verantwortlichen dem Kampf gegen die strukturelle Arbeitslosigkeit in Wien verschreiben würden", so Gerstl.

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