Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt Mineralölunternehmen

Keine Spritpreiserhöhungen vor Feiertagen und Ferienbeginn

Wien (OTS) - Der Tätigkeitsbericht 2010 der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bestätigt die heimische Mineralölindustrie in ihren Aussagen, wonach die heimischen Kraftstoffpreise nicht vor Feiertagen oder dem Ferienbeginn gezielt erhöht werden. Eine statistische Bestätigung für eine Spritpreiserhöhung vor Feiertagen oder Ferienbeginn konnte laut BWB-Aussendung nicht gefunden werden. Nicht nur die BWB, sondern auch das Institut für Höhere Studien hat bereits im Frühjahr 2011 in einer Kurzstudie die marktkonforme Preisgestaltung am österreichischen Tankstellenmarkt bekräftigt.

"Damit wurden die jahrelangen erhobenen Vorwürfe von Preiszuschlägen gleich doppelt widerlegt. Wir hoffen, dass in Zukunft die populistischen Angriffe auf die heimische Mineralölindustrie ausbleiben und man wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt ", sagt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Preise auf Autobahntankstellen aufgrund höherer Serviceleistungen gerechtfertigt

Dass die Preise an Autobahntankstellen höher sind, als an konventionellen Tankstellen ist der Mehrheit der Autofahrer auch ohne die jahrelangen Untersuchungen der BWB bekannt gewesen. Fakt ist, dass Autobahntankstellen eine besondere zunehmend kostenintensive Struktur haben, die auf die strengen Auflagen der ASFINAG zurückzuführen sind. Das liegt einerseits an den umfangreichen Vorgaben, die sich in einem hohen Personal- und Sachaufwand widerspiegeln, und andererseits an den hohen Abgaben, die von der ASFINAG eingefordert werden.

So müssen Autobahntankstellen, die vom jeweiligen Mineralölunternehmen errichtet werden, nach Fertigstellung ohne Kostenrückerstattung an die ASFINAG übergeben werden. In Folge muss das Unternehmen die auf eigene Kosten errichtete Tankstelle von der ASFINAG zurückpachten. Zusätzlich hebt die ASFINAG eine Gebühr für jeden getankten Liter Sprit ein. Dieser Beitrag ist allein im Zeitraum von 2005 - 2009 um über 50 Prozent gestiegen. So kassiert der Staat doppelt, einmal bei der ohnehin schon hohen Mineralölsteuer und ein zweites Mal mit einer Reihe von Extragebühren, die die ASFINAG für Autobahntankstellen einhebt.

Einen weiteren Kostenpunkt für Autobahntankstellen stellt der hohe Personalaufwand dar. So muss neben dem 24-Stunden Tankwarteservice auch rund um die Uhr für Shop und Gastroangebote gesorgt werden. Im Winter kommen noch Arbeitskräfte für die Schneeräumung der großflächigen LKW- und PKW-Parkplätze hinzu.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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