FP-Eisenstein: Erhöhung der Frieshofsgebühren ist eine Frechhheit!

Erneuter Anschlag der Stadt auf die Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener

Wien (OTS/fpd) - "In einer Nacht- und Nebel-Aktion hat die Friedhöfe Wien GmbH die Gebühren erhöht - natürlich ohne dass die Bevölkerung darüber informiert worden wäre", kritisiert der Friedhofssprecher der Wiener FP Gemeinderat Univ.-Prof. Dr. Herbert Eisenstein. Dass diese Erhöhungen dabei in einzelnen Fällen mehr als 40 Prozent, ja nahezu 50 Prozent betrage, sei eine inakzeptable Vorgangsweise und belaste die Bezieher geringerer Einkommen weit über Gebühr.

Schon in den vergangenen Monaten und Jahren hätten ja die Gemeinde Wien und ihre ausgelagerten Betriebe die Gebühren kräftig angehoben und tief in die Geldbörsen der Wienerinnen und Wiener gelangt: Allein im heurigen Jahr wurden bereits die Pflegegebühren in den öffentlichen Krankenanstalten, der Spitalskostenbeitrag, die Gebühren der Büchereien und des Rettungs- und Krankentransports, die Ambulatoriumsbeiträge, der Kehrtarif der Rauchfangkehrer, der Taxitarif, der Gaspreis und der Kostenbeitrag für ambulante Pflege erhöht. Und nun auch noch die Friedhofsgebühren.

"Ich erwarte jedenfalls, dass die Friedhöfe Wien GmbH die Möglichkeit einer Begleichung der Gebühren in Teilbeträgen öffentlich kolportiert, so, wie es auf Grund meines seinerzeitigen Antrags im Wiener Gemeinderat zugesagt worden ist", so Eisenstein abschließend. (Schluss)

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