VP-Hoch ad Wiener Arbeitsmarktzahlen: Prekäre Dienstverhältnisse sind kein Jobwunder

Wien (OTS) - "Die SPÖ Wien schafft nicht einmal den ersten Schritt zur Besserung: die Selbsterkenntnis. Denn das Häupl'sche Jobwunder ist bei näherer Betrachtung leider keines, der Verlust an Vollzeitarbeitsplätzen blieb von der SPÖ Wien unwidersprochen", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien Alfred Hoch zur gestrigen Aussendung von SP-Gemeinderätin Mag. Tanja Wehsely. Laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger hat Wien seit 1994 rund 6.000 unselbständig Beschäftigte verloren, österreichweit ist die Gesamtzahl der unselbständig Beschäftigten hingegen um mehr als 300.000 angewachsen.

Alfred Hoch: "Wenn Wehsely nun 120.000 neue Beschäftigungsverhältnisse für Wien aus dem Hut zaubert, dann ist das leider nur fauler Zauber. Bei den Selbstständigen, die hier offenbar inkludiert sind, hat es zwar ein Plus von etwa 41.000 gegeben, österreichweit war die Entwicklung mit einem Plus von knapp 191.000 aber wieder dynamischer als in der Bundeshauptstadt. Das Gros der neuen Beschäftigungsverhältnisse sind daher offenbar geringfügig Beschäftigte und freie Dienstnehmer."

Für 2009 weist der Hauptverband der Sozialversicherungsträger für Wien 61.837 geringfügig Beschäftigte und 11.333 freie Dienstnehmer aus, österreichweit lagen die Zahlen bei 287.977 bzw. 24.231. "Sowohl bei den geringfügigen Beschäftigten als auch bei den freien Dienstnehmern verlief die Entwicklung in Wien und Österreich parallel. Wenn jetzt prekäre Dienstverhältnisse als Wiener Jobwunder verkauft werden, dann ist das an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten, sind doch SPÖ und ÖGB immer massiv gegen atypische Beschäftigungsverhältnisse aufgetreten. Wir brauchen keine PR-Maschinerie, die uns täglich erklärt, wie hervorragend die Stadtregierung arbeitet, sondern Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen, von denen die Wienerinnen und Wiener auch leben können", so der ÖVP-Wien Landesgeschäftsführer abschließend.

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