Industrie: Sparpotenziale im Gesundheitsbereich nutzen anstelle neuer Belastungsideen

IV-Vize-GS Koren: Industrie lehnt Aufhebung der Höchstbeitragsgrundlage ab - Keine höheren Beiträge notwendig - Stattdessen Effizienz im Gesundheitswesen steigern

Wien (OTS/PdI) - Die Industrie spricht sich klar gegen eine Aufhebung der Höchstbeitragsgrundlage bei Kranken- und Unfallversicherung aus, betont Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), in einer Reaktion auf den Vorschlag von Finanzstaatsekretär Andreas Schieder: "Anstelle ständig über unnötige Steuer- und Abgabenerhöhungen öffentlich nachzudenken, sollten die bestehenden Sparpotenziale im Gesundheitswesen genutzt werden." Laut dem jüngsten OECD-Bericht verschwende Österreich durch Ineffizienzen im Gesundheitssystem bis zu 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). "Eine Erhöhung der Beiträge - so lange derartige Ineffizienzen bestehen - wäre kontraproduktiv und würde Österreich im internationalen Standortwettbewerb schaden", so Koren.

Die Steigerung der Effizienz im Gesundheitswesen würde eine Aufhebung der Höchstbeitragsgrundlage mehr als obsolet machen, und sogar eine Senkung der im internationalen Standortvergleich hohen Belastung des Faktors Arbeit ermöglichen, so Koren. "Die Entlastung des Faktors Arbeit ist eine der Grundsatzforderungen der SPÖ. Erstaunlich, dass der Vorschlag von SPÖ-Staatssekretär Schieder genau dieser Grundsatzforderung diametral widerspricht", zeigte sich Koren verwundert.

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