FPÖ: Graf sieht bewusste Fehlinterpretation seiner Aussagen zu Königshofer

"Habe lediglich Prozedere in der Partei erklärt"

Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) erteilt medialen Interpretationen und Spekulationen nach seinem gestrigen APA-Interview eine deutliche Absage: "Ich habe lediglich das Prozedere erläutert, das auf den gegen Werner Königshofer ausgesprochenen Ausschluss wegen Gefahr in Verzug jetzt folgen wird", erklärt Graf. Auch Parteiobmann HC Strache habe dies nicht anders aufgefasst, wie dieser heute selbst im Rahmen einer Pressekonferenz festgestellt habe.

Was nun in einigen Medien folge, sei die übliche Kampagne tendenziell gegen die FPÖ eingestellter Journalisten. "Bemerkenswert ist hier insbesondere, dass der zur Objektivität verpflichtete ORF einmal mehr eine negative Vorreiterrolle eingenommen und mich als jemanden dargestellt hat, der eine Verharmlosung des fürchterlichen Attentats in Norwegen verteidigt. Das ist aus keiner meiner Aussagen herauszulesen und daher völliger Unsinn. Kein Demokrat würde so eine Wahnsinnstat auch nur ansatzweise rechtfertigen wollen", stellt Graf unmissverständlich fest.

Genauso an den Haaren herbeigezogen sei der Keil, den manche Medien nun in die FPÖ zu treiben versuchen würden: "Ich habe ganz klar festgestellt, dass ich die Entscheidung des Königshofer-Ausschlusses respektiere, genauso wie ich auch in allen anderen Fragen voll hinter dem Parteiobmann stehe. Die diesbezüglichen Passagen meines Interviews wurden jedoch von den meisten Medien nicht erwähnt", so Graf. Durch die Berichterstattung über die Angelegenheit werde das bestätigt, was Graf auch gegenüber der APA kritisiert habe: "Die Medien versuchen, mit konstruierten Geschichten gegen die FPÖ all jene Themen zuzudecken, die derzeit wirklich wichtig für die Zukunft unseres Landes sind, etwa die Eurokrise, die unsere Volkswirtschaft in den Abgrund zu stürzen droht." Dies sei eine klare Strategie, um die angeschlagene Regierung zu schonen, die nicht das geringste Rezept zur Lösung der drängenden Probleme anzubieten habe und daher zurecht das Misstrauen des Großteils der Bürger fürchten müsse.

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