Papst fordert Ende der Gewalt in Syrien und Libyen

Mittagsgebet in Castelgandolfo: Aufruf an politisch und militärisch Verantwortliche zu Verhandlungen und Bemühungen um Friedensplan

Vatikanstadt, 07.08.11 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat in einem eindringlichen Appell an Regierung und Bevölkerung in Syrien ein Ende der sich zuspitzenden Gewalt und die Umsetzung von Reformen gefordert. Man müsse möglichst bald zu einem friedlichen Zusammenleben zurückfinden und dabei den berechtigten Erwartungen der Bürger auf ein würdiges Leben Rechnung tragen, sagte er am Sonntag bei seinem Mittagsgebet in seinem Sommersitz Castelgandolfo. Zudem stehe die Stabilität der gesamten Region auf dem Spiel. Zugleich forderte der Papst die internationale Gemeinschaft auf, sich nach der ergebnislosen Waffengewalt in Libyen mit Entschlossenheit um einen Friedensplan zu bemühen.

Der Einsatz von Waffen habe die Krise in Libyen bislang nicht gelöst, sagte der Papst vor mehreren Tausend Gläubigen im Innenhof seiner Residenz. "Ich ermahne die internationalen Organisationen und die politisch und militärisch Verantwortlichen, mit Überzeugung und Entschlossenheit die Suche nach einem Friedensplan für das Land wiederaufzunehmen, durch Verhandlungen und im konstruktiven Dialog".

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