ÖBB Postbus: Betriebsrat kritisiert "Neuerliche Schikane" gegen Kranke

Mobbing gegen kranke Mitarbeiter bei der ÖBB Postbus GmbH

Wien (OTS/ÖGB/GPF) - Im Mai wurde bekannt, dass kranke MitarbeiterInnen aus Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Salzburg und der Steiermark nach Wien zur Untersuchung vorgeladen wurden und selbst für die Kosten der Untersuchung aufkommen mussten. Dies wurde vom Management der ÖBB trotz schriftlicher Fakten bestritten.

Jetzt geht der Crashkurs gegen kranke Beschäftigte weiter. Ein 59-jähriger an Demenz erkrankter Mitarbeiter wurde ohne ärztliche Begleitung von zu Hause abgeholt und zur Dienststelle gebracht, wo er vom zuständigen Manager zu einer Unterschrift genötigt und anschließend wieder nach Hause gebracht wurde. Diese Einvernahme geschah ohne ärztliche Unterstützung.

Derartige unmenschliche Vorgangsweisen sollten nun endlich vom ÖBB-General Kern abgestellt werden, verlangt der Zentralbetriebsratsvorsitzende Robert Wurm. "Denn wie lange will er noch untätig zuschauen, wie kranke Menschen bei der ÖBB Postbus GmbH behandelt werden?", so Wurm.

Verwundert ist der Betriebsrat auch, dass trotz wiederholtem Aufzeigen solcher eigenartigen Handlungsweisen der ÖBB-Manager die Verkehrsministerin als Eigentümervertreterin der ÖBB nicht endlich einschreitet und den Betriebsrat unterstützt.

Rückfragen & Kontakt:

Robert Wurm
Vorsitzender des Zentralbetriebsrates der Bediensteten der ÖBB-Postbus GmbH und
Zentralausschussvorsitzender der Österreichischen Postbus AG
Wagramer Straße 17-19, 1220 Wien
Tel: 0 664 624 39 00
Fax: (01) 79 444-3109
e-mail: Robert.Wurm@postbus.at

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