VSStÖ an Burgstaller: Freier Bildungszugang ist keine Illusion, sondern Grundwert

Der freie und offene Zugang zu Bildung muss eine Grundwerthaltung sein, für die sich die Politik bedingungslos stark macht

Wien (OTS) - Der Verband sozialistischer Student_innen (VSStÖ) lehnt das geplante Auswahlverfahren für Lehramtsstudien entschieden ab und verlangt von der SPÖ, und insbesondere von SPÖ-Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, endlich klar für den freien und offenen Hochschulzugang einzustehen.

"Studierende nach zwei Semestern auszuschließen, weil sie nicht für ein Studium geeignet seien, ist absolut fahrlässig und benachteiligt besonders jene, die finanziell schlechter gestellt sind.", betont Mirijam Müller, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

"Zugangsbeschränkung sind das Gegenteil von sozialer Gerechtigkeit. Als Sozialdemokratin sollte Gabi Burgstaller ein Grundverständnis dafür haben, dass sozial Schwächere nicht benachteiligt werden dürfen. Bildung ist ein öffentlicher Auftrag und muss als solcher auch von der Politik wahrgenommen werden. Das bedeutet die Gewährleistung des freien und offenen Zugangs, frei von jeglichen Hürden und finanziellen Belastungen", so Müller weiter.

"Aufgrund der schlechten Studienbedingungen, verschärften Eingangsphasen und Knock-Out Prüfungen ist der Zugang zu höherer Bildung bereits jetzt beschränkt und hindert viele Menschen daran, ein Studium zu beginnen und abzuschließen. Neue Hürden werden die Situation nur weiter zuspitzen. Wir verlangen von Faymann endlich ein klares Bekenntnis zur Ausfinanzierung der Universitäten und fordern Gabi Burgstaller dazu auf, zu einem offenen und freien Zugang zu Bildung zu stehen, weil nur dieser für Gleichheit und Gerechtigkeit sorgen kann.", fordert Müller abschließend.

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