Mautz: Familienpolitik nicht gegen Selbstbestimmungsrecht der Frauen ausspielen

Wien (OTS/SK) - =

"Es ist die Aufgabe der Politik dafür zu sorgen,
dass ein Familienleben in Österreich unter guten Bedingungen möglich ist. Das ist unbestritten. Das hat jedoch nichts mit dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen zu tun", betonte heute, Donnerstag, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Andrea Mautz in Reaktion auf die Debatte zur Fristenregelung. "Diese beiden Dinge sollten daher nicht vermengt und gegeneinander ausgespielt werden", so Mautz gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Vorstoß von Gesundheitsminister Stöger, den Schwangerschaftsabbruch in allen österreichischen Regionen möglich zu machen, sei "absolut unterstützenswert", sagte Mautz. "Der Schutz und die Gesundheit von Frauen müssen im Vordergrund stehen. Eine langwierige An- und Rückreise zu einem Schwangerschaftsabbruch bringt auch gesundheitliche Risiken im Falle von Komplikationen mit sich. Diese Tatsache kann nicht durch familienpolitische Argumente entkräftet werden. Das Selbstbestimmungsrecht der Frauen sollte endlich ein für allemal respektiert werden", so Mautz. (Schluss) pl/up

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