Landeshauptfrau Burgstaller unterstützt Reformkurs von LH Dörfler

Die Rolle der Gewerkschaft in der Bildungspolitik muss im Sinne unserer Kinder überdacht werden

Klagenfurt (OTS) - Nach der vollkommen unbegründeten Aufregung
rund um den Vorstoß von Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, die Arbeitnehmervertretung vom ÖGB hin zur Arbeiterkammer zu transferieren, wird der von Dörfler laut ausgesprochene und dringend notwendige Reformprozess in der gewerkschaftlichen Strukturierung und Aufgabenverteilung nun auch von Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller aufgegriffen.

Wie Landeshauptfrau Burgstaller in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" darlegt, würde sie "der Stillstand in der Bildungspolitik sehr frustrieren", weshalb sie fordert, die Personalvertretung - gemeint ist die Lehrergewerkschaft - solle bei Verhandlungen um Bildungsreformen "ruhig eine Zeit lang ignoriert" werden.

"Diese Aussage von meiner Salzburger Amtskollegin zeigt klar, dass auch sie, trotz ihres sozialdemokratischen Parteihintergrundes offen für Reformprozesse und kritische Haltungen zu bestehenden Strukturen ist. Während Burgstaller, als Spitzenrepräsentantin der SPÖ, Handlungsbedarf sieht, haben viele SPÖ-Gewerkschaftsfunktionäre, wie auch der Kärntner ÖGB-Chef Hermann Lipitsch oder andere hochrangige SPÖ-ÖGBler die Umstrukturierungsnotwendigkeit der Zeit noch nicht erkannt. Burgstaller bestätigt damit den von mir aufgezeigten Bedarf, die Systeme und Kompetenzen neu zu ordnen", so Kärntens Landeshauptmann Dörfler.

Denn besonders im Bildungsbereich stehe fest: "Die bestmögliche Bildung für unsere Kinder darf nicht durch Blockadepolitik der Gewerkschaftsfunktionäre behindert bzw. verhindert werden, die nur eines im Sinn haben, nämlich ihre eigenen Funktionärsinteressen zu beschützen wie den Heiligen Gral. Wer Reformen im Bildungsbereich blockiert, richtet großen Schaden an unseren Kindern und damit an der Zukunft unserer Gesellschaft an", stellt Dörfler abschließend fest.

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