Hiroshima-Gedenken: Für Atomausstieg "weiter Druck machen"

Linzer Bischof Schwarz: Forderung nach einer Welt ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke notwendig

Wien, 04.08.11 (KAP) Mit Gedenkveranstaltungen in Wien, Linz und an anderen Orten wird am 6. August des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 gedacht. Anlässlich des Gedenktages erinnerte der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz einmal mehr an die Gefahren von Atomenergie und rief zur umfassenden Abrüstung auf. Atomenergie berge Risiken mit todbringenden Folgen, "wie die Menschen in Japan es heuer - und noch unzählige Jahre in die Zukunft hinein - erleben müssen", erklärte Schwarz in seinem Grußwort an die Initiatoren und Teilnehmer der Hiroshima-Gedenkveranstaltung am kommenden Samstag in Wien.

Heuer jähren sich die Abwürfe der Atombomben auf die beiden japanischen Städte, bei denen rund 300.000 Menschen sofort und viele weitere an den Folgenschäden starben, zum 66. Mal.

Für ihn als Mensch, der an den "Gott des Lebens und des Friedens" glaube, sei die Forderung nach einer Welt ohne Atomwaffen und Atomkraftwerke notwendig, erklärte Bischof Schwarz. Er erinnerte auch an die Katastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren: Seither habe sich "augenscheinlich nicht viel geändert", ungeklärt sei bis heute etwa die Frage der Endlagerung des radioaktiven Abfalls.

Schwarz: "So gilt es, weiter Druck zu machen - für eine gesunde Umwelt, für die Sicherheit und das Leben von uns Menschen."

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