Meinl Bank: Soziale Lösung für weitere knapp 1.000 MEL-Kleinanleger

Wien (OTS) -

  • Vergleichsangebot an knapp 1.000 Kleinanleger, die durch Advofin vertreten werden
  • Direktes Angebot an die Anleger, da Advofin bis jetzt konstruktive Lösung verweigert
  • Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Anlegervertreter, die ihren Klienten die Möglichkeit auf einen fairen Vergleich verwehren, tun dies zum Schaden ihrer Klienten"
  • Meinl Bank wendete bereits über EUR 20 Mio. für Vergleiche mit fast 5.000 Kleinanlegern auf

Die Meinl Bank hat Ende Juli ein weiteres freiwilliges Vergleichsangebot für MEL-Kleinanleger, die im Zuge der Wirtschaftskrise Kursverluste bei Meinl European Land erlitten hatten, gelegt. Das Angebot betrifft knapp 1.000 Kleinanleger, die von dem Prozessfinanzierer Advofin vertreten werden. Das Prinzip des Vergleiches entspricht dem der anderen von der Bank bereits geschlossenen Anlegervergleiche: Anleger erhalten 27,5% der Differenz zwischen Kaufbetrag und dem in Folge der Kursverluste geringeren Wert der Veranlagung und ziehen im Gegenzug ihre Klage gegen die Meinl Bank zurück. Anders als bei den zuvor erfolgten Vergleichen verbleiben allfällige Ansprüche gegen andere Personen, etwa Berater, bei den Anlegern. Im Unterschied zu den bisherigen Vergleichen wurde das Angebot direkt an die betroffenen Anleger unterbreitet und erfolgte nicht in Kooperation mit den vertretenden Anlegeranwälten bzw. Anlegervertretern. Meinl Bank Vorstand Peter Weinzierl: "Wir haben zwar mehrfach das Gespräch mit Advofin gesucht, mussten aber erkennen, dass eine konstruktive Lösung nicht möglich war." In diesem Zusammenhang kritisierte Weinzierl das Vorgehen einiger Prozessfinanzierer und Anlegeranwälte, die aus ökonomischem Eigeninteresse auf Kosten ihrer Klienten Verfahren in die Länge ziehen und die Möglichkeit einer Einigung im Sinne der Anleger verwehren. Der Bank Vorstand wies darauf hin, dass dies glücklicherweise nur das Geschäftsmodell weniger Anwälte sei und verwies auf die Anlegervergleiche, die die Bank bereits in Zusammenarbeit mit der Arbeiterkammer und einigen Rechtsanwaltskanzleien erzielt hat. "Anlegervertreter, die ihren Klienten die Möglichkeit auf einen fairen Vergleich verwehren, tun dies zum Schaden ihrer Klienten. Um den MEL-Kleinanlegern dennoch den Zugang zu dem Vergleichsangebot zu ermöglichen, haben wir uns entschlossen, uns direkt an diese zu wenden. Die von dem Angebot umfassten MEL-Kleinanleger haben in den letzten Tagen die schriftliche Einladung zum Vergleich erhalten", so Peter Weinzierl. Die Meinl Bank betonte in diesem Zusammenhang erneut, als Dienstleiter für die MEL immer im Rahmen des Rechts gehandelt zu haben. Weinzierl: "Wir sind in Österreich das einzige Institut, das konkrete Schritte unternimmt. Verantwortung zu übernehmen bedeutet für uns, dass wir über die gesetzlichen Anforderungen hinaus mithelfen, soziale Härtefälle abzumildern." Mit rund 5.000 Anlegern hat sich die Meinl Bank bisher geeinigt und hat hierfür bereits über EUR 20 Mio. aufgewendet. Das Institut ist grundsätzlich bereit, derartige Vergleiche auch für die verbleibenden rund 3.000 MEL-Kleinanleger, die die Zertifikate direkt bei der Bank bezogen haben, anzubieten. Solche Vergleichsangebote dienen aber klar nicht dazu Spekulationsverluste erfahrener Anleger zu kompensieren, sondern sollen dazu beitragen, Kursverluste von Kleinanlegern abzumildern. Meinl Bank AG: Die Meinl Bank bietet als Privatbank Leistungen im Bereich Corporate Finance, Fondsmanagement sowie private und institutioneller Vermögensverwaltung an. Mit der Julius Meinl Investment GmbH verfügt die Meinl Bank über eine eigene Investmentfondsgesellschaft, mit derzeit 19 eigenen Fonds. Die Meinl Bank steht eigenständig auf einem starken ökonomischen Fundament, die Eigenmittel des Instituts sind mit 14% fast doppelt so hoch wie die gesetzlich vorgeschriebene Eigenmittelunterlegung. Damit ist die Bank für die Zukunft gut positioniert. Rückfragehinweis:

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