Industrie: Bildung ist Schlüsselfaktor für modernen Wirtschaftsstandort

IV-Vize-GS Koren: Bildung entscheidend für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Österreichs - Industrie unterstützt Bildungsvolksbegehren - Programm "Schule 2020" umsetzen

Wien (OTS/PdI) - "Bildung ist DAS zentrale Zukunftsthema für die Gesellschaft wie für den Industrie- und Arbeitsstandort und DER Schlüsselfaktor für den Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes", betonte Mag. Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute anlässlich der Veröffentlichung des Termins für die Eintragungsfrist des Bildungsvolksbegehrens -eine Eintragung ist vom 3. bis 10. November 2011 möglich. Die Industrie setzt sich seit Jahren für die Weiterentwicklung des Bildungssystems in Österreich ein und hat mit dem Programm "Schule 2020" bereits vor fünf Jahren ein Reformprogramm für ein modernes Bildungswesen präsentiert.

Um die Weiterentwicklung im österreichischen Bildungssystem voranzutreiben unterstützt die Industriellenvereinigung das Bildungsvolksbegehren "Österreich darf nicht sitzenbleiben", das mit 51.817 Unterstützungserklärungen bereits einen ersten Achtungserfolg erreicht hat. "Wir sehen das Volksbegehren als Instrument, um weg von parteipolitischen Querelen endlich hin zu einer sachlichen, konstruktiven und fairen Bildungsdiskussion zu kommen und konkrete Maßnahmen umzusetzen", so Koren.

"Mit den intensiven öffentlichen Bildungsdiskussionen, die das Volksbegehren ausgelöst hat", sei schon ein wichtiges Ziel erreicht. Aus Sicht der Industrie hat die stetige Verbesserung der Qualifikation der Beschäftigten oberste Priorität: "Drei Viertel der großen Industrieunternehmen berichten bereits von Problemen, qualifiziertes Personal in Zukunftsbereichen wie Forschung & Entwicklung, Technik, Produktion zu finden", betont Koren. 8 von 10 Leitbetrieben sind laut der aktuellen Leitbetriebe-Studie der IV besorgt, über die steigende Diskrepanz zwischen dem immer größer werdenden Bedarf der Unternehmen nach besser qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dem sinkenden Niveau von Absolventinnen und Absolventen unseres Bildungssystems.

"Es braucht ein völliges Umdenken in der Struktur, den Inhalten und der Organisation des österreichischen Bildungssystems, um unsere Jugend auf die Anforderungen von Leben und Beruf des 21. Jahrhunderts erfolgreich vorzubereiten. Ein weiterer Stillstand in unserem Bildungssystem würde nicht nur die Wirtschaft und die Politik zu Verlierern machen, sondern vor allem unsere Jugend, der die Zukunftsperspektive genommen wird. In diesem Sinne ist auch unser Engagement beim Volksbegehren Bildungsinitiative zu verstehen", so der IV-Vize-Generalsekretär.

Rückfragen & Kontakt:

IV-Newsroom
Tel.: +43 (1) 711 35-2306
info@iv-newsroom.at
www.iv-net.at/medien

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPI0001