VP-Homole: Sofortiger Stopp aller Aktivitäten rund um die Semmelweisklinik gefordert

BV Homole befürchtet klammheimlichen Verkauf des Areals

Wien (OTS) - Anfang Mai ist die grüne Vizebürgermeisterin Vassilakou in einem Währinger ÖVP-Bezirksantrag aufgefordert worden, ein Bürgerbeteiligungsverfahren über die Zukunft des Areals zu initiieren und einen Projektkoordinator zu bestellen.

Der jeweilige Adressat derartiger Anträge ist per Stadtverfassung verpflichtet, binnen sechs Wochen zu antworten. Diese Frist ist bereits um das Doppelte überzogen, eine Antwort liegt aber immer noch vor.

Der Währinger ÖVP-Bezirksvorsteher Karl Homole fordert, dass das Areal der Allgemeinheit weiterhin zu Verfügung stehen muss, die zukünftige Nutzung soll auf Basis eines Bürgerbeteiligungsverfahrens erarbeitet werden. Zusätzlich soll ein Projektkoordinator ernannt werden, der eine koordinierte Entwicklung des gesamten Areals garantieren soll. Derzeit liegt die Verwaltung des Semmelweisareals in drei verschiedenen Händen (MA 10, MA 34, KAV).

"Ich rate den Grünen, in dieser Frage nicht ein weiteres Mal umzufallen. Das Areal der Semmelweisklinik gehört im Gesamten entwickelt und nicht als Stückwerk. Basis dafür müssen die Wünsche der Bürger sein. Auf keinen Fall darf das Areal, auch nicht Teile davon, zum Stopfen von Budgetlöchern verscherbelt werden", betont Bezirksvorsteher Homole abschließend.

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