Neues Volksblatt: "Zeit ist Geld" (von Michael Kaltenberger)

Ausgabe vom 25. Juli 2011

Linz (OTS) - Österreich hat eines der besten Gesundheitssysteme weltweit, das ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist aber auch, dass viel Geld "verbraten" wird, das man sich bei einer besseren Organisation sparen könnte.
Wie viele Milliarden vergraben liegen, darüber wird heftig diskutiert. Nicht bezweifelt wird aber, dass der Betrag so hoch ist, dass man um eine Reform des Gesundheitssystems nicht herum kommt. Auch wenn es nicht leicht sein wird, die ausgetretenen Pfade zu verlassen und, was sicher schmerzlich ist, Macht und Einfluss abzugeben oder zu teilen.
Dass man auch im heiklen Gesundheitsbereich Reformen durchsetzen kann, hat Landeshauptmann Josef Pühringer mit der Spitalsreform in Oberösterreich bewiesen. Es geht also - wenn man wirklich will, hartnäckig ist und bereit, viel einzustecken.
Hilfreich ist, dass die Bürger Reformen wollen und recht gut unterschieden können zwischen berechtigten An-
liegen und populistischer Agitation.
Mit dem oberösterreichischen Beispiel vor Augen müsste es dem oberösterreichischen Gesundheitsminister möglich sein, die Gesundheitsreform auf Bundesebene durchzuziehen. Und zwar rasch, denn Zeit ist in diesem Fall wirklich Geld; viel Geld sogar!

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