Heinzl ad Bartenstein: ÖBB-Kraftwerke-Verkauf an Verbund wäre "wirtschaftlich unklug"

Wien (OTS/SK) - "Als wirtschaftlich unklug", bezeichnet SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl die Forderung nach einem Verkauf der ÖBB-Kraftwerke an den Verbund, die der neue ÖVP-Verkehrssprecher Bartenstein im heutigen "Kurier" aufgestellt hat. "Bartenstein weiß, dass die ÖBB mit ihren Kraftwerken den Bahnstrom um 40 Prozent billiger produzieren als der Markt. Die ÖBB haben auch viele innovative Kraftwerksprojekte initiiert, etwa im Stubachtal in Salzburg. Hier werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen", betont Heinzl am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Die Strukturreform 2003 habe wenig dazu beigetragen, dass sich die ÖBB am liberalisierten Schienenmarkt der Zukunft platzieren kann. Jetzt wurden dem Unternehmen neue vereinfachte Strukturen und klare Richtlinien vorgegeben. "Verkehrsministerin Doris Bures hat hier den richtigen Weg vorgegeben", so Heinzl.

"Bahnchef Kern setzt ambitionierte Sanierungsschritte, ohne die ÖBB kaputt zu sparen", betont Heinzl. Es müsse unser gemeinsames Anliegen sein, dass die ÖBB ihre Aufgaben als Verkehrsmittel der Zukunft -auch aus umwelt- und klimapolitischen Gründen, erfüllen kann. "Ich hoffe hier auf einen gemeinsamen Weg und freue mich auf die künftige, gemeinsame Arbeit mit dem neuen ÖVP-Verkehrssprecher", so Heinzl abschließend. (Schluss) sv/sl/mp

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