BZÖ- Widmann: Deutscher Studententsunami im Herbst dank ÖVP

ÖVP und SPÖ haben im Juni BZÖ-Anträge für bessere Unis niedergestimmt!

Wien (OTS) - Völlig verärgert zeigt sich BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. z. NR Mag. Rainer Widmann über die ÖVP-Spitze in Zusammenhang mit dem Verschleppen der Unikrise in Österreich: "Die ÖVP Spitze mit Spindellegger und Co. verlangt in einem medialen Sommertheater Studiengebühren und mehr Geld für die Unis, obwohl die ÖVP-Abgeordneten mit den SPÖ Bremsern genau diese BZÖ-Anträge Ende Juni im Wissenschaftsausschuss noch niedergestimmt haben. Das ist eine Frozzelei der Studierenden und den Unis. Jetzt droht ein echter deutscher Studententsunami im Herbst an den österreichischen Unis, wie die hohen Bewerbungen Deutscher zeigen und damit ein weiteres Zurückdrängen österreichischer Studierender. Unsere Steuermillionen werden völlig unverhältnismäßig stark für die Ausbildung von Nichtösterreichern verwendet, während unsere Studierenden zunehmend auf der Strecke bleiben. Die Studenten sollen sich dafür vor allem bei der wortreichen, aber handlungslosen ÖVP bedanken"
Am 29. Juni hatte das BZÖ noch im Wissenschaftsausschuss mit zwei Anträgen für eine Verbesserung der Studierendensituation an den Unis in Österreich gekämpft. Insbesondere thematisierte das BZÖ auch den zu erwartenden Studentenansturm aus Deutschland und anderen Ländern. Weil im Gegensatz zu allen Nachbarländern das Studieren in Österreich nichts kostet, kommen immer mehr Studenten aus dem Ausland zu uns um billig zu studieren. Jeder vierte Studienanfänger kommt aus dem Ausland. Insgesamt sind rund 20 Prozent der Studenten Nichtösterreicher. Der OECD Schnitt liegt bei nur 8,5 Prozent ausländischen Studierenden!
"Ich verlange ein Herabsetzen des Anteils ausländischer Studierender an den OECD Schnitt. Das geht nur, indem man das vom parlamentarischen Linksblock - von SPÖ, Grünen und FPÖ - geschaffene Gratisstudium durch eine auch mit Studiengebühren finanzierte Studienplatzfinanzierung ablöst. Bis zu 500 Euro Studiengebühren je Semester in Kombination mit deutlich sozial treffsicheren Stipendien sind zumutbar und sollen jedem leistungs- und lernorientierten Studenten einen qualitativ hochwertigen Studienplatz sichern. Zusätzlich sollen Einschreibgebühren von 5.000 Euro Ausländer abschrecken, welche bei uns nur ein Gratisstudium wollen. Unsere Studenten sollen diese in Form eines UNI-Bonus in selber Höhe zurückbekommen. Und Drittstaatsangehörige - also Studenten aus Nicht EU-Ländern - sollte man massiv verstärkt durch Gebühren zur Kasse bitten. Ebenso ist die Basisfinanzierung der Universitäten sofort mit mindestens 250 Mio. Euro aus dem Budget zu stärken, um den Unibetrieb aufrechtzuerhalten und das Absagen und Ausdünnen von Studien zu verhindern", erklärte BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Widmann.

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