AUF/FPÖ: Herbert zu Kriminalitätsstatistik: Immer weniger Beamte bearbeiten immer mehr Delikte

Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter im Keller - Personalaufstockung dringend geboten

Wien (OTS) - "Die aktuellen Kriminalitätszahlen zeigen eine
stabile Entwicklung, allerdings nicht wie vom BMI propagiert zum Positiven, sondern zum Nachteil der österreichischen Bevölkerung", stellte heute der Bundesvorsitzende der AUF und freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert fest. "So bewegen sich doch die Gewaltverbrechen gegen Leib und Leben, aber auch die Eigentumsdelikte gegen fremdes Vermögen weiterhin auf hohem kriminellem Niveau. Dazu kommen enorme Verbrechenszuwächse in Bezug auf 'Cyber Crime'-Aktivitäten sowie im Bereich der Wirtschaftskriminalität", so Herbert weiter. Von einer Entspannung der Kriminalitätslage, wie von Innenministerin Mikl-Leitner behauptet, könne daher keine Rede sein, eher von einem Verweilen der Kriminalitätszahlen auf einem weiterhin beängstigenden hohen Wert.

Dass im Vergleich zum Vorjahr mehr Delikte angezeigt wurden, untermauere die beängstigende Entwicklung auch unter folgendem Aspekt: "Immer weniger Polizistinnen und Polizisten, die faktisch in exekutiven Einsatzbereichen tätig sind, bringen zwangsläufig auch weniger Delikte zur Anzeige. Dazu kommt, dass in der Bevölkerung die immer stärker werdende Meinung vorherrscht, dass allgemeine Anzeigen gegen unbekannte Täter mit geringen Schadenswert ohnedies kaum Aufklärungschancen haben und daher von den geschädigten Personen oftmals unterlassen werden. Trotz dieser Umstände ist die Gesamtzahl der Anzeigen gestiegen."

Einmal mehr zeige sich durch die nunmehr vorgelegte Kriminalstatistik, dass administrativ aufbereitete "Frohbotschaften" von Innenministerin Mikl-Leitner noch lange nicht dazu taugen, das ohnedies angeschlagene subjektive Sicherheitsgefühl der Österreicherinnen und Österreicher zu heben. Dazu bedürfe es in erster Linie einer sofortigen Personalaufstockung bei der Exekutive -nicht nur damit der österreichischen Bevölkerung endlich wieder genügend Exekutivbeamte vor Ort zur Verfügung stehen, sondern auch um unseren Polizistinnen und Polizisten, die trotz der tristen und oftmals auch unzumutbaren Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit leisten, endlich jene Personalressourcen zu geben, damit sie ihre dienstlichen Aufträge auch umfassend und zufriedenstellend erfüllen können, so Herbert abschließend.

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