Umweltbundesamt: Raumwärmebereich vorbildlich bei Energieeinsparungen

Moderne Öl-Brennwerttechnik leistet wesentlichen Beitrag

Wien (OTS) - Der aktuelle Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes zeigt deutlich die großen Energieeinsparungen im Raumwärmesektor der vergangenen Jahre. Deutlich werden aber auch die zahlreichen Hemmnisse, die den Sanierungsmaßnahmen derzeit noch im Weg stehen. Dazu zählt vor allem der finanzielle Aufwand, der mit der thermischen Sanierung einhergeht und viele davon abhält. Der Heizkesseltausch ist nachwievor die einfachste und kostengünstigste Maßnahme, um hier den Energieverbrauch wesentlich zu reduzieren, denn moderne Öl-Brennwerttechnik spart bis zu 40 % im Vergleich zu alten Ölkesseln.

Laut Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes sind die CO2-Emissionen der Haushalte in den letzten deutlich 20 Jahren zurückgegangen, obwohl die Anzahl der Hauptwohnsitze gestiegen ist und deren Wohnungsfläche zugenommen hat. Dies lässt sich zum einen auf sehr energieeffiziente Neubauten zurückführen aber auch auf bessere Heizsysteme. Die momentane Sanierungsrate liegt derzeit noch bei rund 1 % pro Jahr. Das Ziel der nächsten Jahre sieht eine Steigerung auf 3 % vor. Die Energiestrategie 2020 peilt Energieeinsparungen im Raumwärmebereich für den Zeitraum 2005-2020 von 42 % an. Hier ist gerade der Ölheizungsbereich ein Klassenprimus, denn durch Effizienzmaßnahmen (Umstieg auf moderne Öl-Brennwerttechnik und Heizöl extra leicht) konnten alleine im Jahr 2009 382 GWh eingespart werden - Tendenz steigend. Der Hintergrund:
Gemäß EU-Effizienz-Richtlinie unterzeichneten die Fachverbände der österreichischen Mineralölwirtschaft gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium im November 2009 die freiwillige Vereinbarung bis 2016 im Ölheizungsbereich 2.100 GWh Energie einzusparen. Das entspricht in etwa der zweifachen Jahresproduktion des Kraftwerks Freudenau.

Heizungssanierung an erster Stelle

Die Initiative "Heizen mit Öl" der Fachverbände der österreichischen Mineralölwirtschaft bietet einen großen Anreiz für die Erneuerung von veralteten Heizkesseln. Beim Umstieg auf eine moderne Öl-Brennwertanlage erhält man derzeit eine Förderung von 2.000 Euro. "Der Klimaschutzbericht bestätigt die Vorreiterrolle des Raumwärmebereichs in puncto Steigerung der Energieeffizienz", so Martin Reichard, Geschäftsführer des Instituts für wirtschaftliche Ölheizung (IWO). "Der Beitrag, den Heizöl extra leicht und moderne Öl-Brennwerttechnik bis dato geleistet haben, ist beträchtlich. Durch die Förderaktion, die noch bis 2016 läuft, werden wir weiterhin veraltete Ölkessel erneuern und unseren Anteil zur Erreichung der Klimaschutzziele erhöhen, und das zu einem absolut leistbaren Preis für die österreichischen Haushalte."

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