Sozialpläne sind keine Golden Handshakes, Frau Finanzminster

FCG/GPA-djp kritisiert Fekter-Vorschlag zur Besteuerung von Zahlungen aus Sozialplänen

Wien (OTS/FCG/GPA-djp) - Vehement kritisiert die Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier den Vorschlag der Finanzministerin, die von ihr fälschlich als Golden Handshakes bezeichneten, Sozialplanvereinbarungen zu versteuern. "Offensichtlich ist es ihr ein Anliegen, die ArbeitnehmerInnen in unserem Land mit ständig neuen Steuern zu belasten, während Spekulanten und Superreiche ungeschoren davon kommen", so Wolfgang Pischinger, Vorsitzender der FCG/GPA-djp.

Die Frau Minister täte gut daran, sich mit den Arbeitsrealitäten abseits der Politik vertraut zu machen. Es ist äußerst schwierig, MitarbeiterInnen jenseits der 50 nach Schließungen von Unternehmen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Zum größten Teil werden die 22 000 Euro aus Sozialplänen zur Überbrückung der arbeitslosen Zeit verwendet und nicht, um sich eine schöne Pension in Saus und Braus zu finanzieren. Dieses Geld ist nicht mit den tatsächlichen Golden Handshakes für Manager zu vergleichen.
"Bevor man sich einmal mehr ein Körberlgeld über die ArbeitnehmerInnen holt, ist es endlich an der Zeit, Modelle für altersgerechte Arbeitplätze zu entwickeln. Wenn die Politik dazu Hilfe benötigt, kann sie sich gerne an die Gewerkschaften wenden", so Günther Trausznitz, Bundesgeschäftsführer der FCG/GPA-djp abschließend.

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