Spindelegger: Österreich befürwortet klare Einbindung des Privatsektors

Außenminister zur schwierigen Situation der Eurozone im Hauptausschuss des Nationalrats

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Österreich befürwortet in dieser schwierigen Situation der Eurozone klar die Einbindung des Privatsektors. Noch ist offen, welche Beschlüsse konkret am Tisch des Europäischen Rates am Donnerstag liegen werden. Wir brauchen eine gewisse Flexibilität. Klar ist aber auch, dass wir eine Stabilisierung des Euro brauchen, verwies heute, Dienstag, Außenminister Dr. Michael Spindelegger im Hauptausschuss des Nationalrats im Vorfeld des EU-Rates am Donnerstag auf flexible Maßnahmen der European Financial Stability Facility (EFSF) und die Einbindung des Privatsektors. "Das sind die Maßstäbe, nach denen am Donnerstag zu handeln ist", so Spindelegger.

Allen sei wohl klar, dass nicht eine einzelne abschließende Maßnahme getroffen werden könne, sondern eine Reihe von Entscheidungen notwendig sei, um auf dem Markt zu reagieren. Mit einer fortgesetzten Hilfestellung der EU sei zu rechnen. Die entsprechenden Instrumente müssten flexibler werden, um auf die Situationen rascher reagieren zu können, verwies Spindelegger beispielsweise auf die Verlängerung der Laufzeiten für die Kredite.

Mit dem EFSF sei ein Instrument geschaffen worden, das darauf reagieren könne. "Wir sollten dieses Instrument generell für alle Hilfsmaßnahmen zuständig machen", so der Außenminister. Kreative Ansätze müsse man auch hinsichtlich der Überreaktionen der Ratingagenturen finden, damit es nicht zu größeren Schwierigkeiten komme. Entsprechende Studien würden bis Donnerstag vorgelegt werden, damit man auch hier ein gangbares Instrument vorfinden könne. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004