LR Ragger: Grünes Licht für vorbildliches Sozialprojekt in Globasnitz

Grenzüberschreitende Tagesstätte für Behinderte in Laibach fixiert - Meilenstein für gute Beziehungen zwischen Slowenien und Kärnten

Klagenfurt (OTS/LPD) - "In Laibach wurde heute, Dienstag, ein
neuer Meilenstein für die guten Beziehungen zwischen Slowenien und Kärnten gesetzt. Wir haben das erste zwischenstaatliche Behindertenprojekt in Globasnitz fixiert. Von Slowenien liegen nun alle schriftlichen Zusagen vor, sodass das Projekt realisiert werden kann", teilte Kärntens Sozialreferent Landesrat Christian Ragger mit. Es ist dies ein weiteres gutes Signal, dass im Kärntner Grenzgebiet eine neue Ära der Kooperation beginnt. In Globasnitz wird eine Tagesstätte für 24 Menschen mit Assistenzbedarf errichtet. 18 Klienten kommen aus Unterkärnten und sechs aus der slowenischen Nachbarregion Koroska.

Errichter und Betreiber der Einrichtung ist die Caritas Kärnten. Das Land wird das Projekt mit einem zinsbegünstigten Darlehen in Höhe von 300.000 Euro sowie der vertraglichen Zusage von Tagsätzen zwischen 53 und 100 Euro je nach Grad der Behinderung der Kärntner Klienten unterstützen.

Globasnitz bot sich aufgrund seiner Grenznähe als Standort an. Es besteht auch ein Bedarf nach einer solchen Einrichtung. Eine langfristige und nachhaltige Auslastung war aber nur in Einrechnung der Menschen mit Assistenzbedarf aus den benachbarten slowenischen Gemeinden zu gewährleisten.

Staatsekretärin Anja Kopac-Mrak und der Generaldirektor für das Sozialwesen in Slowenien, Davor Dominkus, haben heute in Laibach die Zusicherungen für die Anmeldungen der slowenischen Klienten und die Beiträge, welche der Staat Slowenien für sie leisten wird, unterfertigt. Die Zweisprachigkeit sollte ein fixer Bestandteil des Projektes sein. "Die Idee für dieses Projekt ergab sich im Rahmen von Gesprächen über EU-Sozialprojekte. Es liegt nahe, die Ressourcen zweier Regionen in einem Grenzgebiet gemeinsam zu nutzen", erklärte Ragger. Er lobte auch die intensiven Bemühungen des Präsidenten des Alpen-Adria-Zentrums für grenzüberschreitende Kooperationen, Bernard Sadovnik, die wesentlich für das Zustandekommen dieses Projektes waren.
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