FPÖ: Winter bedauert Absage der Quadriga-Preisverleihung an Putin

Russland ein Gegenpol zur militärischen Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen durch die westliche Welt

Wien (OTS) - Die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Susanne Winter bedauert die Absage der Verleihung des Quadriga-Preises an den russischen Ministerpräsidenten Vladimir Putin. "Die Organisatoren haben sich leider dem Druck einiger Kritiker gebeugt, die unterstützt von maßgeblichen Medien ihre Weltsicht als allein gültige darstellen wollen", so Winter. Putin habe in seiner langen Zeit als Präsident und Ministerpräsident Russland zu einer großartigen Entwicklung verholfen, was sich auch im Lebensstandard der russischen Bevölkerung bemerkbar mache.

Darüber hinaus sei Russland eines der wenigen einflussreichen Länder der Welt, die sich gegen das verhängnisvolle NATO-Bombardement auf Libyen ausgesprochen haben. "Hier manifestiert sich die Doppelbödigkeit der Werte der westlichen Gesellschaft, die immer dort eingreift, wo ihre wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund stehen, sei es im Irak oder aktuell in Libyen, während in anderen Teilen der Welt oft jahrelang blutige Kriege toben, die von den westlichen Institutionen mangels Eigeninteresse kaum beachtet werden", so Winter.

Es stehe außer Zweifel, dass auch Russland zwanzig Jahre nach der jahrzehntelangen Umklammerung durch den Kommunismus nach wie vor Aufholbedarf bei Demokratie und Menschenrechten habe. Dass bestimmte Kommentatoren Vladimir Putin allerdings beinahe auf eine Stufe mit den Diktatoren Kim Jong-Il (Nordkorea) und Alexander Lukaschenko (Weißrussland) stellen, sei unerhört und ein Zeichen der Arroganz und Selbstverliebtheit jener, die sich zu solchen Aussagen hinreißen lassen, stellt Winter fest.

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