Sanierungsscheck zu 80 Prozent ausgeschöpft - letzter Run beginnt jetzt!

UMWELT + BAUEN: Auch im Hochsommer an thermische Sanierung denken!

Wien (OTS/ÖGB) - Noch ist Hochsommer, aber in drei bis vier
Monaten beginnt die Heizsaison. Damit verbunden sind hohe Energie-und Heizkosten, welche im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent anstiegen. Aber nicht nur deshalb sollte man gerade jetzt über eine thermische Sanierung nachdenken. Auch bei hohen Temperaturen macht sich eine Sanierung bezahlt. Immerhin wird dadurch auch das Klima in Ihren "vier Wänden" - ohne teure Klimaanlage mit zusätzliche Energiekosten - angenehmer. Richtig thermisch Saniert, garantiert auch angenehmes Wohnen bei hohen Temperaturen in den Sommermonaten. ++++

"Desto schneller Sie thermisch Sanieren, umso rascher können Sie sich auch Energiekosten und damit Geld sparen. Auf lange Sicht rechnet sich eine thermische Sanierung immer. Zusätzlich schonen Sie dadurch unsere Umwelt und ermöglichen unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft", so der Sprecher der überparteilichen Initiative UMWELT + BAUEN Baugewerkschafter Josef Muchitsch.
"Unsere hochqualifizierten heimischen Unternehmen sind bereit! Noch stehen Fördermittel zu Verfügung, noch reicht die Zeit, um Ihre thermische Sanierung rechtzeitig vor dem Winter fertig zu stellen. Nützen Sie die Möglichkeit, noch heuer einen Sanierungsscheck zu beantragen", rät auch Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel, Bundesinnung Bau.

2011 stehen noch 20 Prozent der Fördermittel für private Anträge zur Verfügung!

Carl Hennrich, Stein- und keramische Industrie, konkret: "Bereits 55,1 Millionen Euro wurden über die Sanierungsschecks für private Sanierungsmaßnahmen zugesagt, damit verbleiben noch 14,9 Millionen an Fördergelder bis Ende des Jahres übrig. Das Rennen um bis zu 6.500 Euro Förderung geht in die Schlussrunde. Wer zuerst kommt mahlt!" Detailinfos zur Förderung gibt es bei den Bausparkassen!
"Bei der betrieblichen Förderung, die später gestartet ist, befinden sich für heuer noch immer rund 10 Millionen Euro im Fördertopf, rund 20 Millionen Euro wurden schon zugesagt bzw. liegen Förderanträge vor. Die Einreichfrist für 2011 läuft bei den Privaten noch bis Ende Dezember, im Gewerbe noch bis Ende September", fasst Frömmel den Erfolg der Aktion auch für die betriebliche Förderung zusammen.

Daten und Fakten zur thermischen Sanierung 2011!

Nach 19 Wochen Laufzeit sind die Fördermittel für die thermische Sanierung zu 80 Prozent ausgeschöpft. Im Durchschnitt gab es pro Förderantrag knapp 4.000 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss. 14.100 Wohneinheiten werden damit thermisch saniert und dadurch der CO2-Ausstoß um rund 30 Millionen Tonnen minimiert. Bis Juli 2011 wurde über den Sanierungsscheck ein Investitionsvolumen von 733,76 Millionen Euro ausgelöst. Muchitsch: "Mit Ausschöpfen das Sanierungsschecks werden wir inklusive Nebeninvestitionen die Milliardeninvestitionsgrenze erreichen - was will man mehr!"

Service: So kommen Sie zu Ihrer Förderung!

Gefördert werden thermische Sanierungen, welche mindestens 20 Jahre alt sind, sowie Maßnahmen zur Umstellung von Wärmeerzeugungssystemen. Als Grundlage gilt der Energieausweis, dessen Ausstellung ebenfalls gefördert wird. Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss von maximal 20 Prozent der förderungsfähigen Investitionen nach Bezahlung der Rechnung ausbezahlt. Bei Wohnungseigentum bezogen auf den aliquoten Anteil je Wohneinheit. Jedoch maximal 5.000 Euro für eine umfassende thermische Sanierung. Zusätzlich gibt es für die Umstellung des Wärmeerzeugungssystems maximal 1.500 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Nachhaltigkeitsinitiative UMWELT + BAUEN

15 PartnerInnen aus den verschiedensten Institutionen haben im April 2010 die überparteiliche Initiative "UMWELT + BAUEN" ins Leben gerufen. Darin erklärtes Ziel ist, die Politik und die Öffentlichkeit von der unbedingten Notwendigkeit intelligenter, nachhaltiger Investitionen in gemeinsam erarbeitete Maßnahmen zum Wohle unserer Umwelt und Wirtschaft zu überzeugen. Nähere Infos finden Sie unter www.umwelt-bauen.at

Rückfragen & Kontakt:

Gewerkschaft Bau-Holz, Presse, Thomas Trabi, 0664/614 55 17, thomas.trabi@gbh.at, www.bau-holz.at
Bundesinnung Bau, Mag. Paul Grohmann, Tel. 01 718 37 37-34, presse@bau.or.at
Fachverband Steine-Keramik, Dr. Carl Hennrich, +43 (0) 5 90 900 3531, steine@wko.at

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