Grüne/Wallner zu FPÖ-Ausritt nach Lybien: FP-Besuch bei Gaddafi schadet Österreich und wirft Fragen auf

Strache muss Parteifinanzen offenlegen

Wien (OTS) - Stefan Wallner, Bundesgeschäftsführer der Grünen,kritisiert den FPÖ-Ausflug nach Libyen scharf: "Die wiederholte Verhaltensauffälligkeit Straches und seiner Männer im Ausland schadet dem Ruf Österreichs." Aufklärungswürdig sei aber vor allem der wahre Hintergrund der so genannten "Vermittlungsmission". "Für mich stellt sich die Frage, ob die FPÖ in Panik verfallen ist und in eigener Mission unterwegs war", so Wallner.
Angesichts der langjährigen, engen FPÖ-Beziehung mit der Diktatorenfamilie Gaddafi liegt für den Grünen der Verdacht nahe, dass es der FPÖ weniger um Frieden, als mehr um die Angst vor dem Versiegen einer Geldquelle gehe, die Jörg Haider einst mit seinen Besuchen in Libyen zum Sprudeln gebracht hat.
"Heinz Christian Strache soll die Finanzen der FPÖ der letzten Jahre offen legen. Ganz Österreich fragt sich schon lange, woher die enormen Kampagnenmillionen der FPÖ kommen und ob in der Tradition Jörg Haiders Blutgeld ausländischer Diktatoren in die Parteikassen fliesst."
Fest steht für den Grünen Bundesgeschäftsführer angesichts des Gaddafi-Besuches jedenfalls: "Wo immer die FPÖ versucht, Politik zu machen - ob Kärnten, Brüssel oder Libyen - richtet sie enormen Schaden für Österreich an."

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