• 14.07.2011, 12:26:19
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WKÖ-Vize RfW-BO Amann zur Inflation: Steuerliche Erleichterungen sind ein Gebot der Stunde!

Die Regierung dürfe sich nicht hinter der Budgetsanierung "verschanzen". Der erste Schritt: eine Flexi-Klausel bei der MÖSt, um die Spritpreise auf ein erträgliches Maß zu senken.

Wien (OTS) - "Setzt die Regierung nicht bald Gegenmaßnahmen, wird
der Wirtschaftsmotor zu stottern beginnen, die Kaufkraft abgewürgt",
warnt heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in
Zusammenhang mit der unverändert hohen Inflationsrate. "Steuerliche
Erleichterungen sind ein Gebot der Stunde!", so Amann weiter. Die
Regierung dürfe sich in dieser Frage nicht länger hinter der
Budgetsanierung "verschanzen". "Saniert wird das Budget aktuell nur
durch die hohen Steuerleistungen. Aber diese werden versiegen, wenn
etwa die Inflation die Kaufkraft "auffrisst'", so Amann.

Ein Großteil der hohen Inflation von 3,3 Prozent wird laut Statistik
Austria durch die Ausgaben für Tanken, Nahrungsmittel und Wohnen
verursacht. "Der erste sinnvolle Schritt wäre deshalb die Einführung
der Flexi-Klausel, um die Spritpreise auf ein erträgliches Maß zu
senken", schlägt Amann vor. Da die Transportkosten sich in den
Nahrungsmittelpreisen vielfach niederschlagen, hätte die
Flexi-Klausel sehr wahrscheinlich auch hier positive Effekte.

Auch in Anbetracht der bald wiederkehrenden
Kollektivvertragsverhandlungen habe die Regierung Handlungsbedarf -
gehe es mit der Inflation so weiter, werde es auf beiden Seiten nur
Verlierer geben. "Nicht nur herrschen, sondern auch teilen - das ist
die Devise nach der die rot-schwarze Koalition jetzt vorzugehen hat",
so Amann.

Rückfragehinweis:
RfW - Bundesmedienreferat
Isolde Seidl
Tel.: 01 / 408 25 20 -14
seidl@rfw.at http://www.rfw.at

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