Schieder zu Auslandsmontageregelung: Gut für Arbeitnehmer und Wirtschaft

Verlängerung des Zeitpunkts für Abzug der Wertpapier-KESt ebenfalls beschlossen

Wien (OTS/SK) - "Mit dem heute im Parlament angenommenen Gesetz
zur Auslandsmontage können rund 20.000 Menschen, die für österreichische Unternehmen im Ausland tätig sind, ab dem Jänner 2012 60 Prozent ihres Einkommens steuerfrei beziehen. Das ist gut für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und auch für die österreichische Wirtschaft", zeigt sich Finanzstaatssekretär Andreas Schieder nach dem Votum des Nationalrats erfreut. Jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer, der mindestens ein Monat lang 400 Kilometer entfernt von der österreichischen Staatsgrenze unter erschwerten Bedingungen arbeitet, hat in Zukunft ein Anrecht auf die Freigrenze von 60 Prozent. ****

"Mit der neuen Regelung hat man eine dauerhafte Lösung für die Exportwirtschaft erreicht, die den Unternehmen Planungssicherheit bietet. Gerade in Österreich, wo 60 Prozent der Wirtschaftsleistung vom Export abhängen, ist das ein wichtiger Beitrag. So werden auch weiterhin höchst qualifizierte österreichische Facharbeiter direkt am Einsatzort engagiert sein", so Schieder.

Ebenfalls hat heute der Nationalrat die Verlängerung des Zeitpunkts für den automatischen Abzug der Wertpapier-KESt durch Banken auf den 1. April 2012 beschlossen. "Damit ist das Gesetz nun verfassungskonform", betont Schieder. "Die technische Anpassung ändert nichts an der Wertpapier-KESt selbst, die bereits seit dem 1. Jänner 2011 gilt. Die Steuerpflicht auf Wertpapiere, die seit diesem Zeitpunkt gekauft worden sind, bleibt bestehen. Mehr Gerechtigkeit ist damit garantiert", so Schieder. (Schluss) ah/bj

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