FPÖ-Kickl: Bauarbeiterurlaubskasse wird SPÖ-Zockerkasse

Wien (OTS) - Es sei schon eine Ironie der Geschichte, dass ausgerechnet heute, am Tag der Haftentlassung des Ex-BAWAG-Chefs, der wegen Verlusten im dreistelligen Millionenbereich verurteilt worden sei, seine ehemaligen Genossen eine Regelung für die Bauarbeiterurlaubskasse beschließen würden, die Spekulationen Tür und Tor öffne, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Eine weitere Ironie der Geschichte bestehe darin, dass der ehemalige, in Karibikgeschäften erfahrene Gewerkschafts-Boss und nunmehrige Sozialminister, Hundstorfer, einer der Haupteinpeitscher dieser missglückten Urlaubskassenregelung sei, so Kickl. Statt festzuschreiben, dass das Geld der Bauarbeiter "Mündelsicher" angelegt werden müsse, erlaube man Staatsanleihen, die wie im Falle Griechenlands im Handumdrehen nicht einmal das Papier wert sein könnten, auf dem sie gedruckt seien, kritisierte Kickl den leichtfertigen Umgang der SPÖ mit dem sauer verdienten Geld der Arbeiter.

Dem Fass den Boden schlage allerdings die gesetzliche Regelung aus, die Bonität der Papiere ausgerechnet von jenen Rating-Agenturen prüfen zu lassen, die die Krise maßgeblich mit verursacht hätten und zu Recht von der SPÖ verteufelt würden, so Kickl. "Damit ist nicht auszuschließen, dass das sauer verdiente Geld der Arbeiter ebenso unauffindbar in der Karibik versenkt wird, wie anno dazumal die Hunderten Millionen der Gewerkschaftsbank BAWAG", so Kickl, der vor diesem groben Unfug eindringlich warnte.

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