FPÖ-Gartelgruber: Zwangsheiraten sind streng zu ahnden

Regierungsparteien übernehmen freiheitliche Forderung

Wien (OTS) - "Ich bin sehr froh, dass die Regierungsparteien die freiheitliche Forderung, endlich wirksam gegen Zwangsheiraten vorzugehen, übernehmen wollen", kommentiert die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber die Erklärung von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, verstärkt gegen Zwangsheiraten in Österreich vorgehen zu wollen. Dem Nationalrat liege bereits ein entsprechender Antrag der Freiheitlichen vor, einen eigenen Straftatbestand der Zwangsehe zu schaffen.

"In Deutschland wurde ein derartiges Vorhaben bereits umgesetzt. Es ist mir ein wichtiges Anliegen, auch in Österreich schärfer gegen Zwangsehen vorzugehen. Eine Ehe, die gegen den freien Willen eines Menschen geschlossen wird, ist eine schwerwiegende Verletzung der Grund- und Freiheitsrechte und stellt eine grobe Menschenrechtsverletzung dar", erklärt Gartelgruber, die sich erfreut zeigt, dass auch die Regierungsparteien die Sinnhaftigkeit ihrer Initiative erkannt hätten.

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