Csörgits ad FPÖ-Kickl: Wer in Österreich gearbeitet, Steuern bezahlt und einen Pensionsanspruch erworben hat, hat Anspruch auf Pflegegeld

Von 370.000 Beziehern von Bundespflegegeld leben nur 493 im Ausland - Regelung stammt von 2001 und wurde auch unter ÖVP/FPÖ-Regierung beibehalten

Wien (OTS/SK) - Menschen, die in Österreich gearbeitet, Steuern bezahlt und einen Pensionsanspruch erworben haben, können auch österreichisches Pflegegeld beziehen. Und das auch nur, wenn sie sich in Österreich oder innerhalb des EU- bzw. EWR-Raumes aufhalten. Das betonte SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits zu den heutigen polemischen Ansagen des FPÖ-Abgeordneten Kickl. "Diese Regelung ist EU-weit gleich, gilt seit 2001 und wurde auch während der Zeit der schwarz-blauen Regierung beibehalten. Damals hat sich die FPÖ also offensichtlich nicht daran gestört. Damit entlarven sich die Aussagen von Kickl einmal mehr als inhaltsloses Gepoltere", so Csörgits am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Derzeit beziehen insgesamt 370.000 Menschen Bundespflegegeld, von diesen 370.000 leben 493 im Ausland - und davon wiederum 300 in Deutschland. Personen, die sich in Drittstaaten - wie beispielsweise der von der FPÖ so gerne und häufig erwähnten Türkei - aufhalten, haben keinen Anspruch auf Pflegegeld", führt Csörgits weiter aus. "Warum die FPÖ Menschen, die in Österreich gearbeitet, hier Steuern bezahlt und einen Pensionsanspruch erworben haben, die verdienten Pflegeleistungen nicht zu gönnen scheint, nur weil sie in ihrer Pension beispielsweise nach Deutschland ziehen, ist absolut nicht nachvollziehbar und zeigt einmal mehr, wie sehr sich die FPÖ wirklich für die Schwachen in unserem Land einsetzt." (Schluss) sv/bj

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0008