Wirtschaftsbericht 2011- Bures: Investitionen in Infrastruktur und Forschung sind Investitionen in Österreichs Zukunft

Trotz Budgetkonsolidierung mehr Mittel für Infrastruktur und F&E - Österreich hat Krise besser bewältigt als andere Länder

Wien (OTS/SK) - Während andere Länder in der Wirtschaftskrise die Ausgaben für Infrastruktur, Forschung und die Entwicklung neuer Technologien drastisch gekürzt haben, hat Österreich antizyklisch investiert und die Mittel sogar noch erhöht. Und der Erfolg gibt dem österreichischen Weg Recht: In Sachen Wirtschaftswachstum und beim Kampf gegen Arbeitslosigkeit gehört Österreich zu den besten Ländern Europas. Das betonte Infrastrukturministerin Doris Bures heute, Freitag, bei der Präsentation des Wirtschaftsberichts 2011. "Und auch die OECD bestätigt die österreichische Schwerpunktsetzung der Investitionen in Infrastruktur, Forschung und Bildung", so Bures. Das zeige sich darin, dass die EU in ihrem Budgetvorschlag nun auch mehr Mittel für diese Zukunftsbereiche vorsieht. ****

Trotz Krise sieht das österreichische Budget für den Zeitraum von fünf Jahren 19,5 Mrd. Euro für den Bereich der Infrastruktur vor. "Das ist das größte Investitionsvolumen in der Geschichte der Zweiten Republik", betonte Bures. Diese Investitionen stärken nicht nur den Wirtschaftsstandort, sie schaffen auch Arbeitsplätze (beispielsweise entstehen durch die 13,5 Mrd. Euro, die in die Schiene investiert werden, in Bau und Betriebsphase 80.000 Arbeitsplätze) und halten Österreich im globalen Rennen wettbewerbsfähig. Und "durch Investitionen in eine moderne Infrastruktur erhöhen wir auch die Lebensqualität der Menschen in unserem Land", so die Ministerin, die weiter ausführte, dass im Bereich des Straßenausbaus ein besonderer Schwerpunkt auf der Erhöhung der Verkehrssicherheit liegt.

In Zukunft gebe es im Bereich Verkehr, Infrastruktur und Forschung drei große Herausforderungen, so Bures. Es gelte den zunehmenden Verkehr umweltfreundlich zu organisieren, für mehr Energieeffizienz und eine völlige Abkehr vom Atomstrom zu sorgen, aber trotzdem qualitativ hochwertiges Wachstum zu fördern und Österreich als Produktionsstandort zukunftsfit zu machen. "In Österreich arbeiten rund 650.000 Menschen im Produktionsbereich. Wir müssen also alles daran setzen, dass die Produktion auch weiterhin in Österreich bleibt", so Bures. Das Infrastrukturministerium investiert deshalb allein heuer 420 Millionen Euro in angewandte Forschung und jährlich 120 Millionen in die Erforschung von Technologien für mehr Energieeffizienz. "Diese Investition von 120 Millionen hat bei den Unternehmen einen Umsatz von 3,6 Mrd. Euro und insgesamt 28.000 Arbeitsplätze erwirkt", so Bures, die betonte: "Österreich befindet sich nicht nur in einem europäischen, sondern einem globalen Wettbewerb und hat die Nase in vielen Innovations- und Technologiebereichen vorne. Wir haben gute Chancen in unserem Land wegweisende Technologien zu entwickeln. Wenn wir im Bereich Infrastruktur, Forschung und Entwicklung viel Geld in die Hand nehmen, dann ist das gut investiertes Geld, dass sich für die Zukunft unseres Landes, für unsere Kinder, für uns alle rechnet." (Schluss) sv/bj

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