FPÖ-Lausch zeigt Vier-Parteien Irrweg auf

Wien (OTS) - Im Zuge der parlamentarischen Behandlung der Petition "Kinder gehören nicht ins Gefängnis" rühmten sich alle Parteien ausgenommen der Freiheitlichen damit, dass verhindert werden muss, dass Minderjährige in Schubhaft genommen werden können. "Das Kinder bei Ihren Müttern im Gefängnis bleiben dürfen, war seinerzeit eine der größten humanen Errungenschaften im österreichischen Strafvollzug. Es ist unfassbar, dass alle Parteien ausgenommen der FPÖ diese Errungenschaft nun mit Füßen treten", empört sich der freiheitliche NAbg. Christian Lausch im Zuge seiner Rede im Parlament.

Es gilt als einer der humansten Fortschritte im Strafvollzug überhaupt, dass Kinder nicht von ihren Müttern getrennt werden. Doch was für den humanen Strafvollzug gilt lassen die vier Parteien im Parlament anscheinend nicht gelten. " Es ist gänzlich unerheblich, ob es um Strafhaft oder Schubhaft geht. Hafträume bleiben Hafträume, Gitter bleiben Gitter und Freiheitsentzug bleibt Freiheitsentzug. Die selbsternannten Gutmenschen von Rot, Schwarz, Grün und Orange wollen anscheinend Kinder Ihren Eltern entreißen. Es ist ein Skandal, wie hier von nahezu allen Parteien das Recht der Kinder, in Obhut Ihrer Familie zu bleiben mit Füßen treten", so Lausch.

Der Freiheitliche NAbg. Lausch, selbst Justizwachebeamter und somit täglich mit Häftlingen in Kontakt, zeigt den Parteien ihren Irrweg auf. "Wenn die fehlgeleiteten Parteien wüssten, welche Dramen sich hinter den Gefängnismauern abspielen, wenn man Mütter von Ihren Kindern trennt, dann müssten alle selbsternannten Gutmenschen erkennen, welch Irrweg hier verfolgt wird. Unzählige Psychologen bestätigen, dass es für das Kind das Beste ist, bei Ihrer Mutter bzw. ihren Eltern zu sein, selbst in Haft!", so der freiheitliche Abgeordnete weiter.

Lausch befürchtet, dass nun auch Missbrauch Tür und Tor geöffnet werden soll. "Anscheinend will man, dass Illegale, die in Schubhaft genommen werden, ihre Kinder künftig als Schutzschild verwenden können. Dies ist der völlig falsche Weg und entwickelt sich eindeutig zum Nachteil der Kinder. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass neue Schlupflöcher für Illegale gefunden werden, um unsere Gesetze zu umgehen. Ich fordere daher alle im Parlament vertretenen Parteien auf, von ihrem Irrweg abzugehen und sich dem freiheitlichen, richtigen Weg, im Sinne der Kinder und der bisherigen Errungenschaften im Strafvollzug anzuschließen", so Christian Lausch abschließend.

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