Nationalrat - Katzian zu Pflegefonds: Gutes Beispiel für Verteilungsgerechtigkeit

Schaffen finanzielle Rahmenbedingungen - Pflegefonds finanziert sich zu großem Teil aus Bankenabgabe

Wien (OTS/SK) - Als "großen Schritt in die richtige Richtung", auf den "wir gemeinsam stolz sein können", bezeichnete SPÖ-Nationalratsabgeordneter Wolfgang Katzian die Reformen des Pflegegelds und des Pflegefonds am Freitag im Nationalrat. Jeder Euro, der heute in die Pflege investiert werde, sei ein Beitrag zur Absicherung der Pflege und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, so Katzian. "Wir müssen die Beschäftigten in der Pflege in die Lage versetzen, dass sie im Beruf bleiben können und nicht nach kurzer Zeit wegen Überlastung oder schlechter Bezahlung den Job wechseln. Deshalb ist es so wichtig, dass wir heute die Rahmenbedingungen dafür schaffen", sagte der Abgeordnete. ****

Der Bedarf an Pflege werde steigen. Derzeit gebe es in der stationären und mobilen Pflege 40.000 Beschäftigte in Vollzeitäquivalenz. Bis zum Jahr 2020 steige der Bedarf um 13.000 Beschäftigte. "Die Bezahlung im Pflegebereich ist eine, die sehr viel Raum nach oben offen lässt. Wir setzen uns dafür ein, dass es die entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen gibt", betonte Katzian. Die zusätzlichen Mittel in der Höhe von 685 Millionen Euro, die in die Pflege fließen, speisen sich zu einem großen Teil aus der Bankenabgabe, so Katzian, der bekräftigte: "Das ist ein gutes Beispiel für Umverteilung und Verteilungsgerechtigkeit."

Der Abgeordnete unterstrich in seiner Rede ausdrücklich, wie wichtig und hochqualifiziert die Arbeit, die von den Beschäftigten in der Pflege geleistet wird, ist. "Hier wird hochprofessionelle Arbeit geleistet, der unser ganz besonderer Dank und unsere Aufmerksamkeit gebührt. Und wenn wir schon über Leistungsträger reden: Diejenigen, die mit Herzblut und viel Engagement täglich bei den Patientinnen und Patienten sind, sind die Leistungsträger in unserer Gesellschaft", so Katzian. Jetzt müsse es darum gehen, die Pflege für die Zeit nach 2014 neu zu organisieren, betonte der Abgeordnete. (Schluss) pl/gd

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