Bildungsministerin Schmied: Schulpreis geht an Wiener Gymnasium

Wiener Schule mit Medienschwerpunkt erhält Österreichischen Schulpreis. Preis der Jury geht an Pädagogisches Zentrum Perg für vorbildhaften Umgang mit Vielfalt.

Wien (OTS) - Pünktlich zum Schulschluss nominierte am Freitag die Jury des BMUKK die Gewinner des österreichischen Schulpreises: Den ersten Platz erreichte das "GWIKU 18 Haizingergasse" aus Wien. Dieses Gymnasium und wirtschaftskundliche Realgymnasium mit Schwerpunkt Medien hat etwa 60 Lehrkräfte und 600 SchülerInnen.

Besonders überzeugt haben die Medienklassen, die Freiarbeitsklassen, in denen SchülerInnen über zwei Stunden jedes Schultages selbst entscheiden können, die kontinuierliche Evaluation und vor allem die nachgewiesenen Leistungen bei der Teilnahme an Wettbewerben wie der Mathe-Olympiade, der künstlerisch-kreativen Arbeit bei Theater- und Kabarettprogrammen und im Sport.

Zusätzliche Punkte erreichte das GWIKU 18 durch die kontinuierliche Verbesserung des Unterrichts mit Hilfe neuer Erkenntnisse, durch die Teilnahme am Schulversuch teilstandardisierte Reifeprüfung und durch die Vermittlung historischen Wissens in Verknüpfung mit kreativer Kompetenz, etwa bei einem schulinternen Wettbewerb zu Umgestaltung des Lueger-Denkmals im Schulhaus oder bei der Gestaltung einer Ausstellung über den jüdischen Friedhof in Wien-Währing.

"Der Österreichische Schulpreis setzt auf die Vorbildwirkung hervorragender, pädagogisch richtungsweisender Schulen, die Begeisterung für Leistung und Kreativität wecken, Lernfreude und Lebensmut stärken sowie Fairness und Verantwortung leben. Ich gratuliere den Preisträgern herzlich", erklärt Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied, die im Herbst die Preisverleihung vornehmen wird.

Besonders erfreut zeigte sich die Bildungsministerin, dass der Preis der Jury diesmal an eine ganz besondere Schule geht: Das Pädagogische Zentrum Perg wird wegen seiner Verdienste im Umgang mit Vielfalt ausgezeichnet.

In dieser Schule mit etwa 40 SchülerInnen gibt es drei Klassen für schwerstbehinderte Kinder und drei Klassen für lernbehinderte und verhaltensschwierige Kinder. Gemäß dem Leitspruch der Schule, "der Wert einer Gesellschaft ist immer daran abzulesen, wie sie zu den schwächsten ihrer Mitglieder steht", wird der Fokus der pädagogischen Arbeit auf den Einsatz von elektronischem Lernen für schwerstbehinderte Kinder, auf Beratung, auf Musik und moderne Medien gesetzt.

"Ich bedanke mich bei allen 73 Schulen, die am Österreichischen Schulpreis teilgenommen haben, für ihr Engagement. Sie sind allesamt Beispiele dafür, dass engagierte PädagogInnen und motivierte SchülerInnen der wichtigste Motor für alle Schulreformen und positiven Entwicklungen im Bildungswesen sind", schloss Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied.

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