Leitl zu Wirtschaftsbericht: Fokus auf Exportwirtschaft und Forschung ist "goldrichtig"

Bericht setzt auf Strukturwandel, um den Aufschwung zu stärken - Reformen bei Bildung, Verwaltung, Gesundheit und Pensionen angehen

Wien (OTS/PWK518 ) - Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl zeigt sich über "die nachhaltigen Strategien des Wirtschaftsberichtes 2011" erfreut. Die Maßnahmen seien geeignet, um den Aufschwung zu stärken. "Wirtschaftsminister Mitterlehner und die Bundesregierung setzen auf den Strukturwandel. Hier ziehen wir gemeinsam an einem Strang", betont Leitl, der besonders die gemeinsame Internationalisierungs-Offensive von WKÖ und Wirtschaftsministerium hervorhebt: "Mit go international treiben wir den Strukturwandel unserer Exportwirtschaft zukunftsweisend voran. Nur wenn wir uns auf die Wachstumsmärkte fokussieren, lässt sich der Aufschwung nachhaltig stärken." Die Initiative wurde erst Anfang dieser Woche um weitere zwei Jahre verlängert.

Auch die weitere Schwerpunktsetzung auf die Forschung sei "goldrichtig" gewählt. Leitl nennt in diesem Zusammenhang beispielsweise die Gesundheitsforschung oder die Energie- und Umwelttechnik. Hier haben einige heimische Betriebe bereits die Zeichen der Zeit erkannt und würden verstärkt in den "boomenden Zukunftsmarkt" investieren: "Innovationen machen sich bezahlt und sichern Wachstum, Arbeitsplätze und die Zukunft des Standortes."

Der Wirtschaftskammerpräsident schließt sich auch den im Bericht zu Wort kommenden Expertenmeinungen von Wifo-Chef Karl Aiginger und IHS-Chef Bernhard Felderer an, die weitere Reformen als notwendig erachten, um Österreichs Spitzenpositionen in der Beschäftigung oder im Pro-Kopf-Einkommen zu halten. "Der Wirtschaftsbericht zeigt, die österreichische Bundesregierung und die heimischen Betriebe haben die Krise besser gemeistert als viele andere Staaten. Diese Leistung muss honoriert werden. Doch auf den Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen. Bereits 2012 wird das Wachstum wieder abflachen. Nun gilt es Reformen in der Bildung, Verwaltung, im Gesundheitssystem und vor allem bei den Pensionen endlich anzugehen."

Auch das Motto der Finanzministerin "weniger, einfacher, leistungsgerechter" decke sich mit dem Ziel der Wirtschaft "Erneuern, um zu wachsen": "Der Schuldenrucksack und der Zinsendienst lasten immer drückender auf den Schultern der Leistungsträger in diesem Land und engen den Handlungsspielraum der Politik ein. Der Abbau des Defizits und Strukturreformen müssen oberste Priorität haben", so Leitl.

Nicht zuletzt würden die Bundesländer zeigen, was möglich ist. Oberösterreich und die Steiermark haben im vergangenen Jahr die besten Wachstumsentwicklungen aller Bundesländer verzeichnen können. Die Wirtschaftskammer hat dies heute mit dem Wachstumspreis 2010 ausgezeichnet. "Diese Top-Performance kommt nicht von ungefähr. Oberösterreich und die Steiermark gehen die Reformen zielgerichtet an, verschlanken ihre Strukturen und optimieren die wirtschaftlichen Rahmenbedingen", betont Leitl abschließend. (AC)

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