Nationalrat- Csörgits: 685 Millionen Euro für Pflegefonds - Schnelle und einheitliche Verfahren

"Größte Verwaltungsreform der letzten Jahrzehnte" - Statt 303 nur mehr acht Entscheidungsträger

Wien (OTS/SK) - Im Parlament steht heute, Freitag, ein großes Pflegegeldpaket zur Beschlussfassung. SPÖ-Sozialsprecherin Renate Csörgits begrüßt die zahlreichen Vorteile, die damit zusammenhängen:
"Wir beschließen heute die größte Verwaltungsreform der letzten Jahrzehnte. Statt 303 Entscheidungsträgern werden künftig nur mehr acht Träger für die Abwicklung des Pflegegelds zuständig sein." Damit werden die Pflegegeldverfahren "schneller, effizienter und einheitlicher", zeigt sich Csörgits erfreut. Stolz könne man auch über den Pflegefonds sein, für den es bis zum Jahr 2014 685 Millionen Euro gibt - für Csörgits eine "hervorragende Verbesserung", die den pflegebedürftigen Menschen zugutekommt und auch die pflegenden Familienangehörigen entlastet. ****

Die Mittel für den Pflegefonds seien zweckgebunden und werden vorwiegend in die mobile und ambulante Pflege laufen, betont Csörgits. Durch das Pflegegeldreformgesetz wird sich auch die Verfahrensdauer verkürzen: Vergingen bisher von der Antragstellung bis zum Bescheid 94 Tage, werden es künftig nur mehr rund 57 Tage sein, informiert die SPÖ-Sozialsprecherin.

Dass die Vertreterinnen und Vertreter der Länder in Sachen Pflegegeldreform von der ursprünglichen Befristung Abstand genommen haben, sei zu begrüßen: "Damit ist der Weg für das Pflegegeldpaket und die damit zusammenhängende Verwaltungsreform frei", so Csörgits mit Dank an die Bundesländer. (Schluss) mb/tg

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