GSK Österreich reduziert Musterabgabe an Ärzte

4 Muster/Arzt/Jahr für 2 Jahre ab Produkteinführung

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline (GSK), einer der führenden
forschenden Arzneimittelhersteller, führt per Anfang Juli 2011 in Österreich eine neue Regelung zur Abgabe von Mustern an Ärzte ein.

Muster zum Kennenlernen von Produkten, nicht als Marketingmaßnahme Der europäische Dachverband der forschenden Pharmaunternehmen (EFPIA) ist im Rahmen einer Initiative zu mehr Ethik und Transparenz bereits im Juni des Vorjahres für eine Begrenzung der Abgabe von Ärztemustern eingetreten. Im Gegensatz zum österreichischen Arzneimittelgesetz, das die Musterabgabe sehr großzügig und zeitlich unlimitiert regelt, empfiehlt die EFPIA eine europaweite Selbstbeschränkung der Industrie hinsichtlich der Abgabe von Gratismustern. GSK Österreich wird dieser ursprünglichen Empfehlung ab Juli 2011 folgen und die Abgabe von Gratismustern für die ersten zwei Jahre nach Produkteinführung auf vier Muster pro Jahr beschränken.

"Für eine bestmögliche Gesundheitsversorgung ist es wichtig, dass ein Arzt neue Therapie-Optionen und deren Mehrwert für den Patienten kennenlernt. Auch im AMG ist dieser Zweck klar angegeben. Eine Musterabgabe, die den Maximalrahmen des AMG ausschöpft, geht über diesen Zweck hinaus und kann daher als Marketingmaßnahme und Beeinflussung des Arztes gesehen werden. Diese Kritik an uns als Industrie, aber auch an den Ärzten, möchten wir ernstnehmen und einmal mehr einen Schritt setzen, der das Vertrauen in die pharmazeutische Industrie stärkt. Wir haben uns daher dazu entschlossen, nur mehr vier Muster pro Arzt und Jahr für zwei Jahre nach Neueinführung eines Medikaments abzugeben. ", betont Dr. Hardo Fischer, Director Medical & Regulatory von GSK Österreich.

"Es ist uns wichtig, die Zusammenarbeit mit Ärzten und Gesundheitseinrichtungen so transparent wie möglich zu gestalten. Unser Vorgehen ist unkonventionell, aber ein weiterer Schritt, das Vertrauen in unser Unternehmen zu stärken.
Nur wenn uns das gelingt, wird es uns möglich sein, als echter Partner im Gesundheitswesen akzeptiert zu werden, wovon letztlich der Patient profitiert. Wir hoffen, dass sich die gesamte Pharmabranche in Österreich zu einem solchen Schritt entschließt.", so Mag. Evelyn Schödl, GM von GSK Österreich und Vizepräsidentin von GSK Europa.

Vorreiterrolle bei Ethik und Transparenz durch breite Veröffentlichungen

GlaxoSmithKline hat bereits vor Jahren eine Reihe von Initiativen gestartet, um die Zusammenarbeit mit Fachkreisen transparenter zu gestalten. So hat GSK als erstes Unternehmen die früher übliche Abgabe von Gimmicks (z.B. Kugelschreiber und Kalender) an Ärzte eingestellt. Bei der Veröffentlichung aller Studienergebnisse -positiver und negativer - und der Zahlungen an Patientenorganisationen im Internet war GSK ebenfalls Vorreiter. Die freiwillige Reduktion der Musterabgabe an niedergelassene Ärzte ist ein weiterer Schritt für eine ethische Zusammenarbeit mit Gesundheitseinrichtungen.

Einheitliches Vorgehen in ganz Europa

Die Regelung zur Begrenzung der Abgabe von Ärztemustern soll nun auch formal in den EFPIA-Kodex aufgenommen werden, um ein einheitliches Vorgehen aller europäischen forschenden Arzneimittelhersteller zu gewährleisten. Es liegt an den nationalen Pharma-Verbänden, die EFPIA-Vorgaben, die eine freiwillige Selbstverpflichtung darstellen, in den einzelnen EU-Staaten umzusetzen.

GlaxoSmithKline - eines der weltweit führenden forschungsintensiven Pharma- und Gesundheitsunternehmen - engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen, indem sie ihnen ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben ermöglicht.

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Dipl.-Kffr. Martha Bousek
GlaxoSmithKline GmbH
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martha.bousek@gsk.com.
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