Leitl überreicht Wachstumspreis 2010 an Oberösterreich

Oberösterreichische Bruttowertschöpfung mit 3,4 Prozent deutlich über dem Österreichschnitt: "Wirtschaft wächst, wenn Rahmenbedingungen stimmen"

Wien (OTS/PWK515) - Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl
hat Oberösterreich, dem Bundesland mit der österreichweit besten Wachstumsentwicklung, den Titel des Wachstumssiegers 2010 verlieren:
"Die österreichische Wirtschaft hat 2010, im Jahr Nummer Eins nach der Krise, ein beachtliches Comeback geschafft. Vor allem das Industriebundesland Oberösterreich, das von der Krise besonders gebeutelt wurde, hat sich mit einem Anstieg der Bruttowertschöpfung von 3,4 Prozent als Zugpferd erwiesen. Diese wirtschaftliche Top-Performance kommt auch bei den Arbeitnehmern an: Das Bundesland hatte mit 4,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit. Damit nähert sich Oberösterreich der höchsten Beschäftigungszahl aller Zeiten. Oberösterreich hat sich den Wachstumspreis 2010 hart erarbeitet", gratulierte Leitl Landeshauptmann Josef Pühringer sowie Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl und Rudolf Trauner, Präsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich, anlässlich der Übergabe dieser Auszeichnung in Linz.

Gleichauf mit Oberösterreich liegt die Steiermark, die ebenfalls ein Bruttowertschöpfungs-Plus von 3,4 Prozent verzeichnen konnte. Den dritten Platz belegt Vorarlberg mit einem Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,7 Prozent. Zum Vergleich, der Österreichdurchschnitt beträgt 2,6 Prozent. "Unsere Wirtschaft ist dann am stärksten, wenn die Unternehmer sowie ihre Mitarbeiter nicht nur motiviert sind, sondern auch wachstumsfreundliche Rahmenbedingungen vorfinden." Mit einer Spitalsreform, Verwaltungsvereinfachungen und einer Reform des Dienstrechts seiner Landesbediensteten wird Oberösterreich in den kommenden Jahren große Sparpotenziale heben. "Oberösterreich zeigt, wie es gehen kann. Arbeiten wir an der Verbesserung der Rahmenbedingung, attraktivieren wir den heimischen Standort. Denn auch die guten Wachstumszahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass in der Bildung, Verwaltung und bei den Pensionen noch viele Zukunftspotentiale darauf warten, endlich angegangen zu werden. Die Leistungen des Wachstumssiegers können hier als Ansporn dienen", unterstrich der WKÖ-Präsident. (AC)

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