FP-Guggenbichler: 86 Bäume am Bisamberg vor Fichtenmoped gerettet

SPÖ und Grüne in Benzinlaune, ORF mittendrin statt nur dabei

Wien (OTS/fpd) - SPÖ und Grüne dürften einen Werbevertrag mit "Black & Decker" abgeschlossen haben, weil sie an allen Ecken und Enden von Wien mit Kettensägen in Aktion treten wollen. Die FPÖ konnte diese Woche jedoch die geplante Fällung von 88 Bäumen am Bisamberg verhindern, berichtet FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo Guggenbichler. Am Ring und im Prater haben sich Maresch, Valentin & Co. ohnehin schon genug ausgetobt.

Die Fundamente und Kupferkabeln am ORF-Areal der ehemaligen Senderanlage am Bisamberg sollten entfernt und dafür 88 Bäume zu Kleinholz gemacht werden, berichtet der Floridsdorfer FPÖ-Klubobmann Karl Mareda, der den Skandal aufgedeckt hat. Dabei existieren die Fundamente seit 1932, ohne je gestört zu haben.
Hintergrund des geplanten Kettensägenmassakers ist der finanzielle Vorteil, den der ORF durch das von den Fundamenten geräumte Grundstück erzielen würde. Für die Entfernung der Kupferkabeln in 20 Zentimeter selbst müssten keine Bäume gefällt werden, ergänzt Guggenbichler.

Die FPÖ konnte in zähen Verhandlungen mit der SPÖ erreichen, dass nur 2 der 86 Bäume gefällt werden müssen. Einer davon ist tatsächlich krank. In der "Umweltmusterstadt Wien" ist allerdings einiges faul, wenn Bäume im Akkord umgehackt werden sollen, hält Guggenbichler abschließend fest. (Schluss)otni

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