• 07.07.2011, 13:06:41
  • /
  • OTS0197 OTW0197

SP-Hora zu Pendlerverkehr: Niederösterreich muss seine Hausaufgaben erledigen!

Wien (OTS/SPW-K) - Zwiespältig sieht SP-Verkehrssprecher Karlheinz
Hora die aktuelle Studie der Planungsgemeinschaft Ost (PGO), wonach
über 500.000 Pendlerinnen und Pendler täglich nach Wien fahren. "Es
ist erfreulich, dass Wien eine so hohe Attraktivität als
Wirtschaftsstandort aufweist und so viele Menschen aus dem
Nachbarbundesland hier einen Arbeitsplatz haben. Dass aber 79 Prozent
mit dem Auto oder Motorrad einpendeln und nicht mit dem Öffentlichen
Verkehr zeigt klar, dass die bisherigen niederösterreichischen
Bemühungen unzureichend waren", stellt Hora klar.

Es sei nicht einzusehen, dass Wien als Jobmotor der Ostregion die
nötigen Arbeitsplätze zur Verfügung stelle, gleichzeitig wegen der
Passivität im Nachbarbundesland aber vom Autoverkehr überrollt werde.
"Die Wienerinnen und Wiener, das beweist der Modal Split, sind
hingegen vorbildlich unterwegs. 36 Prozent fahren mit dem
Öffentlichen Verkehr und nur mehr 31 Prozent mit dem Pkw. Das zeigt
klar, dass wir unsere Hausaufgaben erledigt haben", erklärt der
SP-Gemeinderat.

Verknüpfung von S-Bahn mit Wiener Linien verbessern

In Richtung des ÖVP-dominierten Niederösterreichs meint Hora, es
reiche nicht, sich zehntausender Park&Ride-Plätze im Hinterland zu
rühmen und gemeinsam mit einem Penzinger ÖVP-Mandatar
U-Bahn-Fantastereien zu betreiben, wenn die S-Bahn-Verbindungen in
Richtung Bundeshauptstadt systematisch ausgezehrt werden.
"Niederösterreich muss in Absprache mit den ÖBB für
hochleistungsfähige Umsteigeknoten zum vorbildlichen Verkehrsnetz der
Wiener Linien sorgen", fordert Hora. Ein 15-Minuten-Takt auf den
S-Bahnstrecken im Wiener Umland sei realistisch, wenn die
entsprechenden budgetären Mittel prioritär eingesetzt werden.

"Ich hoffe, dass dem Land Niederösterreich die nach Wien
pendelnden Landesbürgerinnen und -bürger wichtig genug sind, um für
sie adäquate Alternativen im Öffentlichen Verkehr zu schaffen", so
der SP-Verkehrssprecher. Anderenfalls werde sich Wien vorbehalten,
mit anderen bewährten Verkehrslenkungsinstrumenten, dem steigenden
Kfz-Anteil am Pendlerverkehr entgegenzuwirken.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Mag. Martin Schipany
Tel.: (01) 4000-81923
Mail: martin.schipany@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel