• 07.07.2011, 12:46:38
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Widmann: BZÖ setzt elektronischen Anbieterwechsel und Forschungsplus in Ökostromverhandlungen durch

Saubere Energie, die für Konsumenten und Wirtschaft leistbar bleibt

Wien (OTS) - Das BZÖ wird dem Ökostromgesetz zustimmen und damit
der Regierung die benötigte Zweidrittelmehrheit sichern. In
Verhandlungen, die buchstäblich bis zur letzten Minute geführt
wurden, konnte das BZÖ durchsetzen, dass zusätzlich zu zahlreichen
finanziellen Verbesserungen auch der elektronische
Stromanbieterwechsel umgesetzt wird. "Jeder Haushalt wird künftig per
Mausklick den Stromanbieter wechseln können. Damit gibt es pro
Haushalt eine jährliche Ersparnis von laut E-Control bis zu 200 Euro.
Das BZÖ setzt damit saubere Energie durch, die für Konsumenten und
Wirtschaft leistbar bleibt. Billig, sauber und mehr Wettbewerb, das
hat das BZÖ erreicht", so der BZÖ-Verhandler, Energiesprecher Rainer
Widmann, der besonderen Wert darauf legte, dass gerade die
Ökostrombranche intensiv in die Verhandlungen eingebunden war und das
BZÖ sehr viel für die Umweltunternehmen erreicht hat.

Aus den Tatsachen heraus, dass der Gaspreis sich um acht Prozent
verteuert habe, der Ölpreis sich in absehbarer Zeit verdoppeln werde,
müsse Österreich in Richtung Energieautarkie durch erneuerbare
Energien geführt werden. "Österreich muss aus seiner Abhängigkeit von
fossilen Energien herauskommen. Nur mit erneuerbarer Energie kann
glaubwürdig Atomstrom bekämpft werden. Österreich muss endlich
energieautark werden". Widmann hob auch hervor, dass das BZÖ erreicht
hat, dass zusätzlich zwei Millionen Euro für Forschung und
Zukunftsjobs investiert werden.

Völliges Unverständnis zeigte Widmann für die ablehnende Haltung der
FPÖ: "Mit Ihrer Ablehnung der stärkeren Förderung der erneuerbaren
Energie stärken sie die Atomstromindustrie. Sie sind damit der
Atomstromlobbyist Nummer Eins in Österreich und sagen ja zu
Atomstrom, Herr Strache. Das ist eine Hump-Dump-Haltung", so Widmann.
Photovoltaik, Windkraft, Biomasse und Wasserkraft werden mehr Geld
erhalten, bestehende Wartelisten durch Zusatzmittel abgebaut.
Natürlich könnte es immer mehr sein, aber ein erster Schritt ist
gemacht und durch den unkomplizierten Anbieterwechsel wird Strom
sogar billiger".

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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