- 07.07.2011, 12:42:59
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Karlheinz Töchterle: 40 Millionen Euro Offensivmittel für Universitäten
Qualitätsausbau durch bessere Rahmenbedingungen in MINT- und Massenfächern - weitere 10 Millionen Euro jährlich für Ausbau der FH-Studienplätze
Wien (OTS) - "Ab dem kommenden Herbst stehen den heimischen
Universitäten zusätzlich 40 Millionen Euro an Offensivmitteln zur
Verfügung. Sie werden gezielt in Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre
investiert und leisten damit einen wichtigen und raschen Beitrag
genau dort, wo der Schuh drückt", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Weitere zehn Millionen
Euro fließen jährlich in den Ausbau der Fachhochschul-Studienplätze.
Damit werden im Vollausbau zusätzlich rund 1.300 Studienplätze an
zwölf FH-Standorten geschaffen, was auch eine Entlastung der
Universitäten bedeutet.
Das BMWF stellt dem heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandort
in den Jahren 2011 bis 2015 bekanntlich jährlich 80 Millionen Euro
Offensivmittel zusätzlich zur Verfügung. 40 Millionen Euro werden
heuer und im kommenden Jahr (2011 und 2012 je 20 Millionen Euro) in
Maßnahmen zu Verbesserungen in der Lehre investiert. Schwerpunkte
werden dabei in den Massenfächern und den gesellschaftlich wichtigen
MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und
Technik) gesetzt. "Gerade auch in Hinblick auf den für Herbst
verstärkt zu erwartenden Andrang deutscher Studierender ist es
wichtig, den Universitäten rasch umsetzbare und wirksame
Verbesserungen zu ermöglichen", so der Minister.
Die Vergabe der 40 Millionen Euro Offensivmittel erfolgt unter
Antrags- und Wettbewerbsbedingungen auf Basis der Empfehlungen einer
Expert/innenkommission, die vom BMWF eingerichtet wird. Die
Rektor/innen können bis 15. September 2011 Anträge stellen, die dann
durch das Ministerium formal geprüft werden. Im Oktober folgen die
Begutachtung durch die Expert/innenkommission sowie die Entscheidung
durch den Bundesminister, so dass noch im Herbst mit der Auszahlung
der Mittel begonnen werden kann.
Gefördert werden unter anderem Reinvestitionen und Neuanschaffungen
von Infrastruktur für die (forschungsgeleitete) Lehre, Hardware und
Software in Bezug auf Lehre und Studienadministration,
Professuren/Personalkosten befristet bis Ende 2012 (z.B.
Brückenprofessuren), bauliche Maßnahmen, Miet- und Betriebskosten für
den Lehrbereich befristet bis Ende 2012, fachdidaktische
Weiterbildungskosten, Kosten zur Vorbereitung auf oder zur
Intensivierung der Betreuung während des Studiums (z.B. Brückenkurse,
Mentoring-Programme etc.) sowie Kosten zur Stärkung des Praxisbezugs
in den MINT-Fächern (z.B. Integration von MINT-Unternehmer/innen in
das Lehrangebot oder Praxisangebote für Studierende).
Weitere Schwerpunkte bei der Vergabe der 80 Millionen Euro
Offensivmittel sind unter anderem die Eingliederung von exzellenten
Einrichtungen der außeruniversitären Forschung in Universitäten und
die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie
Anreizbildungen für verstärkte Kooperationen von Hochschulen und
Forschungseinrichtungen untereinander und mit der Wirtschaft, weiters
der Neustart der universitären "Overhead-Finanzierung" im Rahmen der
Forschungsfinanzierung durch den FWF.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger Tel.: +43 1 531 20-9014 mailto:elisabeth.grabenweger@bmwf.gv.at www.bmwf.gv.at
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