- 07.07.2011, 11:54:43
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VP-Stiftner: Neues Management und Konzept für die Donauinsel gefordert
Mangelnde Hygiene und Nutzungskonflikte verhindern Sommervergnügen
Wien (OTS) - "Die Insel ist für alle da", so der Leitsatz des
neuen Konzeptes für die Donauinsel, das der Umweltsprecher der ÖVP
Wien, LAbg. Roman Stiftner, im Rahmen eines heutigen Pressegesprächs
vorgestellt hat. Das Konzept der ÖVP Wien sieht vor, dass die
Donauinsel ein Ort für Familien, Sportler, Kulturfreunde,
Sonnenanbeter, Nachtschwärmer und Grillbegeisterte gleichermaßen
wird.
Für Stiftner steht die Sauberkeit und Nutzbarkeit der Donauinsel an
erster Stelle: "Zu wenige und selten geleerte Abfallkübel, wilde
Grillplätze und unzureichende WC- und Trinkwasseranlagen
beeinträchtigen die Freizeitqualität. So können die 27 WC-Anlagen für
41 km Insellänge wohl kaum den Ansturm am Wochenende bewältigen."
"Der Zustand der Donauinsel und der Copa Cagrana im Besonderen zeigt,
dass SP-Umweltstadträtin Sima mit der Verwaltung der Insel
überfordert ist. Insgesamt bedarf es bei der Donauinsel eines
Freizeiteinrichtungsmanagements, das diesen Namen wirklich verdient",
so Stiftner. Die ÖVP Wien schlägt vor, eine Managementgesellschaft zu
gründen, die zukünftig für den Betrieb der Insel verantwortlich ist.
Vorbilder für eine solche Kompetenzübertragung seien die
Nationalparkbetriebsgesellschaften in Wien und Niederösterreich, die
für den Donaunationalpark geschaffen wurden.
Das Donauinselmanagement hat dabei folgende Aufgaben zu
bewältigen:
- Sicherstellung einer ausreichenden Anzahl von Grillplätzen, die
entsprechend ausgebaut sind. Einhaltung von Sauberkeitsvorgaben.
Zeitgleich mit der Schaffung neuer Grillplätze dürfen illegale
Grillplätze nicht mehr geduldet werden, um Nutzungskonflikte der
verschiedenen Donauinselbesucher zu vermeiden.
- Erhöhung der Kautionsgebühr auf 50 Euro, die nur dann
zurückerstattet werden, wenn der Grillplatz in einem sauberen Zustand
verlassen wird.
- Einsatz geschulter Grill- und Donauinselwächter: Statt dem
derzeitigen Aufsichtsmodell bräuchte es eine hauptberufliche Truppe,
die sich um die Sicherheit und die Sauberkeit der Donauinsel kümmert.
- Die Donauinsel braucht eine Sauberkeitsoffensive: Massive Erhöhung
der Anzahl der Trinkwasseranlagen, Verdopplung der WC-Anlagen und der
Anzahl der Abfallbehälter, Sicherstellung der Entleerung der Behälter
und häufigere Reinigung der Grillplätze.
- Ein besonderes Augenmerk ist dem Fahrradverkehr gewidmet: Die
Fahrradwege müssen besser markiert werden und so geführt sein, dass
sich Radfahrer und andere Nutzergruppen nicht gegenseitig beim
Freizeitvergnügen stören.
- Es bedarf eines "Relaunchs" der gesamten
Donauinsel-Freizeitangebote, insbesondere am Abend: Die Donauinsel
könnte durch ein entsprechendes Angebot von Fitnesseinrichtungen,
Wanderwegen aber auch durch Flächen, auf denen es kulturelle Angebote
geben soll, zu einem Freizeit- und Kulturpark werden.
"Die Realisierung dieser Punkte würde einen massiven Imagegewinn der
Donauinsel, höhere Nutzerzahlen und eine konfliktfreie Nutzung der
Freizeitflächen bedeuten", ist sich der VP-Umweltsprecher sicher.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:eva.gruy@oevp-wien.at
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